Bürgermeister als Unterhalter bei Seniorenweihnachtsfeier

Wahn der Weihnachtsbeleuchtung

Traditionell waren die Seniorinnen und Senioren aus dem Bereich Goldbeck zu ihrer Weihnachtsfeier nach Möllendorf gefahren. Fotos (2): J. Gerber

Möllendorf. Die Ortsgruppe der Volkssolidarität Goldbeck hatte traditionell zur Seniorenweihnachtsfeier nach Möllendorf eingeladen. Hannelotte Belseck konnte dazu die Seniorinnen und Senioren aus Goldbeck, Baben und Klein Schwechten begrüßen.

Dabei vergaß sie nicht, sich bei der Gemeinde zu bedanken, die Arbeitskräfte zur Verfügung stellte, um die Feier vorzubereiten.

Stollen und Weihnachtsgebäck standen auf den Tischen und dazu gab es den frisch gebrühten Kaffee. Zur Kaffeetafel wurde auch eine Abordnung aus der Kindertagesstätte Goldbeck begrüßt. Kindergarten- und Hortkinder hatten ein weihnachtliches Programm mitgebracht und mit Liedern und Gedichten erfreuten sie die Anwesenden.

Kurze Zeit später konnte auch Bürgermeister Torsten Dobberkau begrüßt werden, bei dem sich Hannelotte Belseck nochmals gesondert bedankte. Dobberkau war direkt aus Bertkow angereist, wo ebenfalls die Senioren zur Weihnachtsfeier im Schloss zusammen gekommen waren. Unter dem Beifall der Anwesenden verkündete der Bürgermeister, dass der Rat beschlossen habe, etwas zur Feier dazu zu geben. Nicht alles könne bezahlt werden, ein Anteil allerdings schon. Großes Gelächter dann, als er von Stenkelfeld im Lichterglanz oder dem Wahn der Weinachtsbeleuchtung berichtete. Ein ganzer Ort sah sich in dieser Geschichte genötigt, den Nachbarn in Sachen Weihnachtsbeleuchtung zu übertreffen. So lange, bis in der Nachbarschaft das Kohlekraftwerk explodierte und anschließend Menschen verwirrt durch den Ort laufen: „Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.“

In gemütlicher Runde wurde anschließend zusammen gesessen, es gab Weihnachtslieder, und Hannelotte Belseck sprach über moderne Weihnachten. Dazu gab es Glühwein und es durfte traditionell auch nicht die Bockwurst und der Kartoffelsalat zum gemeinsamen Abendessen fehlen.

Von Jörg Gerber

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