Umfangreiches Angebot

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Helga Paschke (2.v.r.) und Eva von Angern ließen sich von Marita Brenck (l.) die einzelnen Zimmer und die Angebote des IB zeigen. Tischfußball stand dabei auch auf dem Programm.

Osterburg - Von Jörg Gerber. Angenehm überrascht vom umfangreichen Angebot im Osterburger Jugend- und Freizeitzentrum des Internationalen Bundes (IB) zeigte sich die jugendpolitische Sprecherin der Fraktion „Die Linke“ im Landtag von Sachsen-Anhalt, Eva von Angern.

Bei ihrem Besuch in Osterburg wurde sie von der Landtagsabgeordneten Helga Paschke und dem Kreisvorsitzenden Mario Blasche begleitet. Die Leiterin der Einrichtung, Marita Brenck, konnte berichten, dass in der Woche täglich von 13 bis 21 Uhr 40 bis 50 Mädchen und Jungen in das „Jugendfreizeithaus“ kommen. Die Altersspanne liege dabei zwischen sechs und 27 Jahre. Sie fühlen sich wohl und bekommen die unterschiedlichsten Angebote. Tischtennis, Billard, Playstation, Computer, aber auch Töpfern und Seidenmalerei, und natürlich die unterschiedlichsten Spiele sind im Angebot. Und das schon seit 1994, so die Leiterin, die selbst einen 35-Stunde-Job dort hat und eine Stellvertreterin, die 25 Stunden die Woche beschäftigt ist. Sonst stehen ihr Ein-Euro-Jobber zur Seite und das sei ein Problem. Sind die, meist sind es Frauen, eingearbeitet oder haben sie Kontakt zu den Jugendlichen gewonnen, dann ist die Zeit ihrer Beschäftigung meist schon wieder vorbei.

Gute Nachricht für sie hatte Eva von Angern dabei, die sagte, dass seit dem 1. Januar ein neues Gesetz verabschiedet wurde in dem stehe, dass für diese Beschäftigung nich nur Frauen oder Männer mit der entsprechenden Ausbildung eingestellt werden müssen. Können sie die entsprechende Erfahrung nachweisen, dann würden auch sie als Ein-Euro-Jobber in Frage kommen. Auf die Frage, wie die Einrichtung es schaffe, dass sie so gut frequentiert werde, sagte Marita Brenck, dass unter anderem auch Geburtstagsfeiern angeboten werden. Kinder oder Jugendliche, die die Einrichtung kennen, bringen andere und auch Eltern mit, in einem Raum könne dann in Ruhe Kaffee getrunken werden und anschließend nutzen Geburtstagskind und Gäste das umfangreiche Angebot des Hauses. So spreche es sich schnell herum.

Auch werden Umfragen unter den Nutzern gemacht, ob sie sich wohl fühlen, was sie ändern würden, wie das Personal sei oder welche Angebote sie gerne hätten. So können praktisch alle mitentscheiden.

Marita Brenck lud ihre Gäste anschließend zu einem Rundgang ein. Voll begeistert waren die Linken-Politiker von den einzelnen Räumen und dem umfangreichen Angebot.

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