Die Zeit wird knapp

Uchtebrücke für das Altmärkische Heimatfest noch nicht genehmigt

+
Ende August findet das Altmärkische Heimatfest in Walsleben statt. Auch das Vereinsgelände von Eintracht Walsleben, wie hier beim Pfingstturnier, wird für die Feierlichkeiten genutzt.

Walsleben – In gut zwei Monaten, vom 21. August bis zum 25. August, findet das Altmärkische Heimatfest in Walsleben statt. Damit ein reibungsloser Ablauf garantiert werden kann, ist es nötig, dass eine Fußgängerbrücke über die Uchte rechtzeitig fertiggestellt wird.

Noch ist die Genehmigung dafür zwar nicht erteilt, doch die Behörden erwarten keine Probleme, auch wenn die Zeit langsam knapp wird. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Planungen wird es kein Provisorium sein, sondern es soll eine dauerhafte Lösung her, von der die Walslebener auch nach dem Altmärkischen Heimatfest profitieren sollen.

„Wir haben seit 2014 immer wieder darum gebeten, dass es eine Lösung gibt und sind natürlich froh, dass jetzt etwas passieren soll“, erzählt Walslebens Ortsbürgermeisterin Christine Klooß (CDU) der AZ. Die Brücke in der Nähe des Sportlerheims war 2014 einfach mit Flatterband abgesperrt worden und seitdem nicht mehr passierbar, sodass viele Fußgänger seitdem über Jahre hinweg Umwege – teilweise große – in Kauf nehmen mussten.

Damit die Brücke auch tatsächlich gebaut werden kann, sind noch Genehmigungen einzuholen. „Derzeit liegt der Lösungsvorschlag bezüglich der Brücke über die Uchte zur Prüfung bei der Unteren Wasserbehörde, die die Untere Naturschutzbehörde und das LHW mit in die Prüfung einbezogen hat“, teilt Bauamtsleiter Matthias Köberle der AZ auf Anfrage mit.

Damit, dass die Genehmigung sich bis zum Altmärkischen Heimatfest hinzieht, rechnet man nicht. „Dies ist ein ganz normaler Vorgang“, sagt Stefan Feder, Sachgebietsleiter für Wasserwirtschaft und Naturschutz beim Umweltamt des Landkreises Stendal. So müssten alle Beteiligten mit eingezogen werden, wie beispielsweise der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft in Sachsen-Anhalt (LHW) als Eigentümer der Uchte, und auch der Gewässerkundliche Landesdienst (GLD) als Teil des LHW sei mit im Boot. Osterburgs Einheitsgemeindebürgermeister Nico Schulz hatte das Thema Uchtebrücke bei seiner Neujahrsansprache im Blick, als er die Fertigstellung zum Altmärkischen Heimatfest als absolut notwendig erachtete.

VON TOBIAS HENKE

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare