Erzeugergemeinschaft Qualitätsgetreide mit neuem Geschäftsführer / Positive Bilanz für 2012

Ein turbulentes, aber gutes Jahr

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Wetterextreme auf der ganzen Welt haben die Ernten so stark beeinflusst, dass sich die Nahrungsmittelreserven verkleinerten und Experten um die Einhaltung der Versorgungsbilanzen bangten.

Osterburg. „Das Jahr 2012 war für die Mitglieder der Erzeugergemeinschaft Qualitätsgetreide Altmark ein turbulentesJahr, aber sehr erfolgreich." Mit diesen Worten eröffnete der Geschäftsführer der Gemeinschaft, August Becker, die Mitgliederversammlung in der Osterburger Gaststätte „Zum Kanzler“ und zog damit gleichzeitig ein positives Resümee des abgelaufenen Jahres.

Wetterextreme auf der ganzen Welt haben die Ernten so stark beeinflusst, dass sich die Nahrungsmittelreserven verkleinerten und Experten um die Einhaltung der Versorgungsbilanzen bangten.

Trotz der Wetterkapriolen konnten die Mitglieder der Erzeugergemeinschaft, führte Becker weiter aus, eine bessere Ernte als im vorangegangenen Jahr 2011 einfahren. So lag das Durchschnittsergebnis aller Getreidearten bei rund 63 Dezitonnen je Hektar. Ein Plus von circa elf Dezitonnen zum Vorjahr und damit das zweitbeste Ergebnis seit 2007. Der Preis war im Vergleich zu 2011 ebenfalls gestiegen und die Qualität des Getreides sei bestens. Der Weizenpreis kletterte zum Beispiel um acht Euro auf 26 Euro. Becker empfahl den anwesenden Mitgliedern daher, bereits jetzt möglichst viel zu verkaufen. Eine ähnliches Bild zeichnete der Geschäftsführer auch beim Raps: Ein guter Ertrag von rund 37 Dezitonnen pro Hektar, hohe Qualität und ein Preis von 45 Euro würden selbst die höchsten Erwartungen übertreffen. Des Weiteren fasste Becker in seinem Rückblick auch die verschiedenen Aktivitäten der Erzeugergemeinschaft, wie zum Beispiel die Feldrundfahrten oder die wöchentlichen Preisinformationen, zusammen. August Becker selbst tritt am 31. Januar als Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft Qualitätsgetreide zurück und gibt den Staffelstab an Klaus Runge von der Agrargenossenschaft Leppin weiter.

Von Reinhard Seelig

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