Idens Bürgermeister Norbert Kuhlmann hatte zum Neujahrsempfang mit Rück- und Ausblick eingeladen

Trotz knapper Kassen viel investiert

Die Einwohnerinnen und Einwohner aus Iden und den dazugehörigen Ortsteilen waren am Wochenende zum Neujahrsempfang in das Gemeindehaus eingeladen. Mit einem Glas Sekt stießen alle auf ein frohes und erfolgreiches Jahr 2013 an.

Iden. Der traditionelle Neujahrsempfang für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Iden hat sich bewährt und wird immer beliebter. Das zeigte sich bei der siebten Auflage am Wochenende, als das Gemeindehaus nahezu aus allen Nähten platzte.

Es mussten noch Stühle zusätzlich aufgestellt werden, doch auch die reichten nicht. Einige Besucher nutzten deshalb die drei aufgestellten Stehtische.

Bürgermeister Norbert Kuhlmann stieß zur Begrüßung mit den Idenern und den Bewohnern aus den Ortsteilen mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr 2013 an und ließ dann die kommunalen Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Zuvor bedankte er sich bei allen, die mit ihrer haupt- und ehrenamtlichen Arbeit die Gemeinde unterstützt haben. Der Bürgermeister beklagte zudem, dass die Gemeinde immer mehr Einwohner verliere. Im vergangenen Jahr waren es 35. Bis auf Kannenberg sank die Zahl in allen Orten.

Große Sorgen bereitet Kuhlmann die Grundschule. Besuchten im Jahr 2010 noch 49 Kinder die Bildungsstätte, so sind es 2013 nur noch 39 Mädchen und Jungen. Etwas erfreulicher sehe es hingegen in der Kindertagesstätte aus, merkte der Kommunalpolitiker an. Trotz der immer knapper werdenden Kassen hatte die Gemeinde in 2012 in verschiedenen Bereichen kräftig investiert. Dazu gehörten beispielsweise Arbeiten an einem Wohnblock und der ländliche Wegebau. So wurden der Pflaumenweg und der Lange Weg auf einer Länge von circa 3800 Metern ausgebaut. Rund 480 000 Euro kosteten die beiden Maßnahmen, wobei 278 000 Euro Fördermittel flossen und ein Eigenanteil von 202 000 Euro aufgebracht werden musste.

Von Thomas Westermann

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