Umfangreiche Reparaturen am Schieferdach / Abschluss bis Januar geplant

In Osterburg: Sturmschäden werden behoben

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Das Baugerüst am Gebäude der ALS in der Ernst-Thälmannstraße ist für die Reparaturen notwendig, da die Arbeiten an dem hohen Gebäude sonst gar nicht vorgenommen werden könnten.

Osterburg – An der Hauptverwaltung der Abfallentsorgung Landkreis Stendal (ALS) fahren viele Osterburger täglich vorbei, schließlich liegt sie in unmittelbarer Nähe eines Kreisverkehrs in der Innenstadt. Aktuell ist das Gebäude von einem Gerüst umgeben.

Der Grund hierfür sind aufwendige Arbeiten.

„Wir bauen nicht, wir reparieren“, ist von Hendrik Galster, einem der beiden Geschäftsführer des Abfallentsorgungsunternehmens zu erfahren, dessen Hauptverwaltung sich in der Ernst-Thälmannstraße befindet. Die Arbeiten werden ausschließlich an dem Schieferdach des Gebäudes vorgenommen. So sei es insbesondere nach Stürmen regelmäßig vorgekommen, dass sich Dachpfannen in der Dachrinne befanden.“ Eine Gefahr für Menschen habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, so der ALS-Geschäftsführer.

Eine Schwierigkeit sei es gewesen, die passende Firma zu finden, die die aufwendigen Arbeiten vornimmt. „Es musste erst einmal jemand gefunden werden, der sich mit Schiefer auskennt. Jedes Stück muss einzeln angenagelt werden“. Er wolle gar nicht dran denken, was passieren würde, wenn Feuchtigkeit in das Dach eingedrungen wäre. Dies habe zum Glück verhindert werden können. Zu den Kosten der aufwendigen Arbeiten möchte Galster nichts sagen. „Dazu kann ich ihnen keine Angaben machen“. Auch die Größe des Gebäudes sei ein Grund dafür, warum der Aufwand besonders hoch sei. „Ohne das Baugerüst käme man an das Dach sonst ja gar nicht heran.“

Er lässt jedoch durchblicken, dass man bei der ALS erfreut über den schnellen Fortschritt der Arbeiten sei. „Wenn alles glattgeht und das Wetter mitspielt, können die Arbeiten im Januar abgeschlossen werden“. Die nächsten zwei Wochen werde weitergearbeitet, über Weihnachten bis einschließlich 6. Januar 2020 würden die Arbeiten ruhen.

Der Landkreis selbst ist nicht in die Arbeiten involviert. Wie von der dortigen Pressestelle zu erfahren ist, wurden sie nicht durch die Kreisverwaltung veranlasst. Das Abfallentsorgungsunternehmen des Landkreises Stendal, muss die Kosten alleine und ohne öffentliche Gelder schultern.

VON TOBIAS HENKE

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