Straßenbauarbeiten gehen in die zweite Phase

Mitarbeiter von der Firma Grünanlagen-Service Gädke aus Wittstock pflanzten am Donnerstag die letzten Linden an der Breiten Straße. In den nächsten Wochen soll noch ein Pavillon folgen.

Arneburg - Von Ivonne Bolle. Der Straßenausbau in Arneburg geht in die zweite Phase: Erneut müssen Anwohner sowie Anlieger Straßensperrungen und Umleitungen in Kauf nehmen. Bürgermeister Lothar Riedinger und Bauamtsleiterin Simone Kuhlmann informierten gestern während eines Pressegespräches über die Vorhaben .

Seit Montag ist die Sandauer Straße gesperrt – die Lindenstraße ist damit eine Sackgasse. Ähnlich sieht es in der Tangermünder Straße und auch in der Elbstraße aus. Wegen Bauarbeiten an der Stendaler Straße müssen Autofahrer ebenfalls mit Ampelverkehr und dann Vollsperrung rechnen. Die Stendaler Straße wird jedoch im Namen des Kreises saniert.

„Wegen der Straßenbauarbeiten wird die Achterstraße aufgemacht. Über die Töpferstraße geht es dann wieder raus“, sagte Lothar Riedinger. Und: Ein Teil der Breiten Straße wird ebenfalls für den Straßenverkehr frei gegeben. „Damit Anwohner und Anlieger auch ins Zentrum kommen“, sagte der Bürgermeister. Ihm sei bewusst, dass er in diesem Zusammenhang auf das Verständnis der Arneburger hoffen muss. „Es wird ihnen auch in diesem Jahr wieder viel abverlangt. So eine Baustelle ist nicht schön, aber dringend erforderlich.“ Dabei verwies er auf die Aussicht auf Fördermittel. Denn immerhin wird das Vorhaben mit einem hohen Betrag unterstützt. „So viel bekommen wir nicht mehr und es muss sowieso gebaut werden. Ob wir jetzt den Stress haben oder in drei bis vier Jahren. Das spielt keine Rolle.“ Die Bauphase soll jedoch noch im Herbst abgeschlossen sein. „Wir haben nicht länger als September geplant“, so Riedinger.

Im vergangenen Jahr wurde angefangen, die Breite Straße auszubauen. Insgesamt plante Arneburg dafür 1,7 Millionen ein. Für dieses Jahr sind 600 000 Euro veranschlagt. „Die noch fehlenden Bäume wurden am Donnerstag gepflanzt“, sagte Bauamtsleiterin Simone Kuhlmann. Ein Brunnenschacht wurde vor kurzem auch gesetzt. „Der Rat muss sich demnächst noch über das Aussehen des Pavillons einigen“, fügte Riedinger zu. „Zu Ostern soll dann aber die Straße wieder beidseitig begehbar sein.“ Für die Tangermünder Straße sind rund 600 000 Euro eingeplant. Die gleiche Summe hat die Stadt für Bauarbeiten an der Elbstraße festgesetzt. Die Gesamtkosten der Sandauer Straße betragen rund 140 000 Euro. „Für die Elbstraße sind 211 000 Euro Fördermittel zugesichert. Wir müssen aber in Vorkasse gehen.“

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