Verwaltung beantragt Maßnahme für zwei Personen bei der Agentur für Arbeit für Biesestadt

Straßen sollen sauberer werden

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AZ-Leser Rüdiger Müller ärgern solche Anblicke. Überquellende Papierkörbe und Unrat auf den Straßen der Biesestadt. Doch Einheitsgemeindebürgermeister Nico Schulz will Maßnahmen ergreifen und das Personal für mehr Sauberkeit aufstocken.

Osterburg. „Zwei Personen sollen zukünftig für mehr Sauberkeit an Osterburgs Straßen und Plätzen sorgen“, erklärte Einheitsgemeindebürgermeister Nico Schulz (CDU) während der Sitzung des Stadtrates am Donnerstagabend.

Er verwies auf einen Artikel der AZ („So etwas nennt sich Hansestadt“ vom 6. März) und gab bekannt, dass nun halt eine solche Maßnahme bei der Agentur für Arbeit beantragt werden soll. „Die beiden sollen dann vor allem den Alltagsmüll beseitigen“, erklärte Schulz den versammelten Stadträten im biesestädtischen Sitzungssaal.

Zwar gebe es einen Vertrag mit den Osterburger Stadtwerken, die regelmäßig die Straßen reinigen und die Papierkörbe leeren, wie Ordnungsamtsleiter Matthias Frank während des Hauptausschusses erläuterte (die AZ berichtete), doch in manchen Fällen reiche dies nicht aus. „Was die Stadtwerke nicht schaffen, soll dann auf diesem Wege erledigt werden.“

AZ-Leser Rüdiger Müller hatte sich über die Situation in der Hansestadt beschwert. Vor allem nach der Schneeschmelze waren vermehrt Ecken zu Tage gekommen, die vorher schlichtweg unbemerkt unter der Schneedecke ruhten. Die Witterungsverhältnisse während des Faschingsumzuges der Osterburger Carneval-Gesellschaft (OCG) trugen einen Anteil dazu bei. Seit Jahren arbeitet die Gesellschaft mit den Stadtwerken zusammen, doch der massive Schneefall zum Ende des Umzugs hatte es den Kehrmaschinen nicht ermöglicht, allen Unrat zu beseitigen. Überquellende Müllkörbe und manch andere Hinterlassenschaft ließen die Straßen der Hansestadt nicht gerade im feinsten Licht erstrahlen. Doch Christdemokrat Schulz will die Situation ändern und hofft nun auf Abhilfe und ein sauberes Stadtbild, das Anwohner und Besucher erfreut.

Von Berit Wagner

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