Stempel-Tour durch die Altmark

Farblich stimmte der „Strich-Acht“ der Feuerwehr Dettingen zum Krankenwagen – das musste von den Sanitätern fotografisch festgehalten werden.

Krumke - Von Matthias Mittank. Eine bunte Karawane von über 130 Mercedes der sogenannten Baureihe „/8“ („Strich-Acht“) schlängelte sich am Sonnabend durch die östliche Altmark. Auf der 23. Sternfahrt des „Mercedes-Benz Strich Acht Club Deutschland“ wurden auch die Hansestadt Osterburg und deren Ortsteil Krumke von den Fahrern angesteuert.

Die 23. Auflage der Strich-Achter-Sternfahrt, die sich am Sonnabend vom Flugplatz Stendal-Borstel in Gang setzte, erlebte eine Premiere. Erstmals ging es für die aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland kommenden Fans der 1968er Baureihe von Mercedes in die neuen Bundesländer. Mit Torsten Paucke aus Stendal war sogar ein Teilnehmer aus der Region mit von der Partie. Doch für ihn wie auch für die anderen Fahrer ging es nicht um Geschwindigkeit.

Mit den alten Wagen sehr gemächlich durch die Landschaft und Städte fahrend galt es unterwegs immer wieder Fragen – 21 Stück an der Zahl – zu beantworten. So sollten beispielsweise in der Hansestadt Osterburg die Partnerstadt Soltau und die Inschrift am Kriegerdenkmal an der Nicolaikirche auf dem Tourplan vermerkt werden. Außerdem gab es an fünf Orten Stempel von den angesteuerten Hansestädten Osterburg, Seehausen, Werben, Havelberg und Stendal. Den kleinen Zwischenstopp am Osterburger Rathaus nahm auch Osterburgs Bürgermeister Hartmuth Raden, der selbst mal einen gelben Coupé der Strich-Achter-Baureihe besessen hatte, zum Anlass, sich die Wagen genauer anzusehen. „Das war schon ein klasse Fahrgefühl“, kam er beim Anblick eines baugleichen Wagens ins Schwärmen. Doch lange konnten sich die Fahrer am Kleinen Markt nicht aufhalten – die im Minutentakt eintrudelnden kleinen Auto-Kolonnen ließen zwischenzeitlich kaum noch ein Durchkommen zu. Mehr Zeit für eine kurze Rast gab es im Ortsteil Krumke, wo „Hilde“ (Gerd Hildebrandt) vom Reitergasthof die Fahrer mit einer Stärkung vom Grill erwartete. Und gleich daneben gab es auch von Marianne Wichert den ersten der begehrten Hansestadt-Stempel.

Auf Nachfrage waren die meisten Fahrer vom Abstecher in den neuen Bundesländer begeistert. „Die Altmark hatte ein klasse Landschaft zu bieten“, so die einhellige Meinung.

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