Susanne Bohlander organisiert Radtour mit über 20 Teilnehmern von Krumke nach Vielbaum

Auf den Spuren der künftigen A 14

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Auf den Spuren der künftigen A 14 begaben sich gestern über 20 Drahteselfreunde, die sich bei der Tour unter anderem über den künftigen Trassenverlauf informieren wollten.

Krumke. Mit einer derart positiven Resonanz hatte Susanne Bohlander gestern nicht gerechnet. Das regnerische Wetter war alles andere als für eine etwa 25 Kilometer lange Radtour geeignet.

Dennoch fanden sich am Vormittag über 20 Drahteselfreunde am Krumker Kavaliershaus ein, um sich als Pedalritter ein Bild vom künftigen Verlauf der Autobahn 14 zu machen. Eingeladen hatte dazu die Seehäuser Stadträtin Bohlander, die auch den Vorsitz bei der Bürgerinitiative „Keine A 14“ hat und die Tour organisierte.

„Es soll auch gezeigt werden, was der Autobahnbau für die Landschaft bedeutet“, so die Initiatorin. „Und überhaupt wissen viele Menschen nicht, wo konkret die Trasse verläuft“, vermutet Bohlander. Nach dem Aufbruch in Richtung Schliecksdorf zeigte die Kommunalpolitikerin, die für Bündnis 90/Grüne im wischestädtischen Stadtrat sitzt, auf die Stelle, wo eine über acht Meter hohe Brücke über die Biese errichtet werden soll. Sie weiß auch, dass die Drüsedauer Lärmschutz fordern und sich einen anderen Trassenverlauf, nämlich weiter westlich vom Dorf, wünschen. Im Zuge des A-14-Baus sollen circa 32 Hek-tar des Seehäuser Stadtforstes verschwinden. Die Betroffenheit bei vielen Bürgern sei groß, meint Bohlander, weil mit der Nordverlängerung ein Landschaftsbild komplett zerstört werde.

Von Thomas Westermann

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