Kosten im sechsstelligen Bereich / Landes-Einrichtung in Erfolgsspur

Sportschule streckt sich nach neuem Turnboden

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Bewegung in der Halle: In der Landessportschule Osterburg finden auch regelmäßig größere Turnercamps statt.

Osterburg. Die Geräte- und Kunstturnhalle der Landessportschule Osterburg soll in diesem Jahr saniert werden. „Noch ist es nur eine kleine Wolke, ein Wunsch, ob wir die Sportförderung tatsächlich erreichen, ist noch nicht ganz raus“, sagt Stefanie Lück.

Den Schwingboden, ein Belag, der unter Belastung nachgibt, auszutauschen, wäre allerdings dringend nötig. Kleinere Dinge stehen ebenfalls auf der Wunschliste. Die Halle sei eben genauso wie die Sportschule selbst mit ihren annähernd 14 Jahren nicht mehr taufrisch. Die Leiterin der Landeseinrichtung rechnet mindestens mit einem fast sechsstelligen Betrag, der für die Sanierung des Turnerdomizils aufgebracht werden muss.

Die Halle ist für das organisierte Turnen in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus wichtig. Regelmäßig trainieren dort Leistungssportler der verschiedensten Altersklassen. Im Sommer finden alljährlich Turnercamps statt, deren Teilnehmer sich neben dem Training die Stadt ansehen, einkaufen und auch so für zusätzliches Leben sorgen. „Unsere Hauptauslastung erreichen wir natürlich über die Fußballplätze, das wird sich nicht ändern. Auch die Schwimmhalle ist wichtig. Doch die Turnhalle ist und bleibt ein weiterer bedeutender Faktor“, erläutert Lück im AZ-Gespräch weiter.

Die 40-Jährige hat mit Beginn des neuen Jahres das Zepter von Frank Falkner übernommen. Dieser gab auf eigenen Wunsch und aus gesundheitlichen Gründen die Aufgaben des Verwaltungschefs ab und ist nun Badebetriebsleiter der Schwimmhalle. Lück arbeitet seit 2013 an der Sportschule und kümmerte sich bislang um den Bereich Marketing/Vertrieb. Für das Jahr 2014 kann die Einrichtung am „Fuchsbau“ mehr als 30 000 Übernachtungen aufweisen. Diese Marke nicht nur zu erreichen, sondern auch noch zu überbieten, sei nicht selbstverständlich. An diesen Erfolg will Lück anknüpfen. Neben dem Sportler ist auch der ganz normale Hotelgast willkommen.

Von Marco Hertzfeld

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