Rengerslager wollen Areal in die Nähe der stromversorgten „Bauernstube“ verlegen

Sportplatz auf der Transferliste

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Sonderlich einladend wirkt der Sportplatz derzeit nicht. Und wer ihn benutzen will, mache das sowieso auf eigene Gefahr. Die Rengerslager wünschen sich das Areal lieber gleich in die Nähe der „Bauernstube“ (Bild unten l.) Die Tore sollen natürlich mit.

Rengerslage. Das Gras ist immerhin gemäht. Es muss zuvor mehr als kniehoch gestanden haben. Das Gelände nahe dem Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr in Rengerslage ist aber deshalb noch lange nicht unbedingt als Sportplatz zu erkennen.

Auch so scheinen die Menschen in diesem Teil der Osterburger Ortschaft Königsmark das Areal nicht sonderlich zu mögen. Der Sportplatz soll verlegt werden. „Noch sind es reine Gedankenspiele, doch ja, wir halten eine solche Maßnahme für sehr sinnvoll“, sagt Ortsbürgermeister Enrico Günther der AZ. Der Grund scheint einleuchtend: Dem Sportplatz fehlt alles, was für sportliche Veranstaltungen und andere gesellige Stelldicheins wichtig sei. Strom für eine vernünftige Beleuchtung und nicht zuletzt Toiletten. Neben der „Bauernstube“, dem schon legendären Dorfgemeinschaftshaus, einige Steinwürfe weiter, wäre noch Platz. WC und Energie sind dort bereits vorhanden. Bei größeren Veranstaltungen im 100-Seelen-Dorf avanciert der Komplex regelmäßig zu einem wahren Magnet. Ein Sportplatz wäre dort gut angelegt, meint Günther. Allerdings sind die kommunalen Flächen momentan verpachtet und mit Ackerfrüchten bestellt. Was grundsätzlich machbar wäre und wie viel Geld ein neuer Sportplatz dort kosten würde, soll die Einheitsgemeinde Osterburg möglichst rasch ermitteln und finanzieren helfen. Am Rande des aktuellen Sportplatzes befindet sich ein Beachvolleyballfeld. Dass es mit zur „Bauernstube“ zieht, sei irgendwie naheliegend, allerdings noch nicht ausgemacht. Der Ortschaftsrat will sich am Dienstag, 17. Juni, mit der möglichen Verlegung des Sportplatzes in Rengerslage befassen. Die Sitzung des Gremiums beginnt um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Königsmark.

Von Marco Hertzfeld

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