Sanierung des Areals startet Ende März / Stadtpassage bereits im Wandel

Sperrzone Hilliges-Platz: Bauarbeiter rücken an

Die Bauarbeiten sollen Ende März beginnen. Der Wochenmarkt muss in den Bereich zwischen Promenade und Parkplatz an der Lindenstraße umziehen. Weil der August-Hilliges-Platz saniert wird, kann dieser auch nicht für das Stadtfest im Mai genutzt werden.

Osterburg. Während Handwerker seit etlichen Monaten bereits die Stadtpassage, eine Ladenzeile, ordentlich umkrempeln, rückt der Baustart für den davorliegenden August-Hilliges-Platz näher. Ende März sollen die ersten Maschinen anrollen.

Damit wird der Bereich an der südlichen Breiten Straße in Osterburg zu einer einzigen großen Baustelle. Der Wochenmarkt zieht annähernd 100 Meter weiter hinter die Promenade an den Parkplatz. Die Gesamtkosten für die Sanierung des Platzes im Herzen der Stadt liegen bei 270 000 Euro. Die Kommune profitiert von der Städtebauförderung des Landes, der Eigenanteil beträgt laut Nico Schulz (CDU), dem Bürgermeister der Einheitsgemeinde, 90 000 Euro.

Die großen Wegeplatten aus DDR-Zeiten sind in die Jahre gekommen, an vielen Stellen haben sich Risse oder Löcher gebildet. Arbeiter verlegen Pflaster, erneuern Borde, sorgen für eine vernünftige Beleuchtung und schaffen eine moderne Entwässerung. Bänke, Bäume und Sträucher sollen zum Verweilen einladen. Papierkörbe werden aufgestellt. Die Erneuerung des Areals musste immer wieder verschoben werden, mal fehlte das eigene Geld, mal wartete die Kommune auf die Fördermittel, mal sollte niemand im Winter arbeiten müssen.

Der Umbau der Stadtpassage braucht ebenfalls seine Zeit. Hans-Jürgen Sindram, der Eigentümer, lässt die Einheiten völlig neu ordnen. Künftig soll es dort zwei Großmieter geben. Das Textilunternehmen Kik bekommt neue und vergrößerte Räume. Und die Drogeriekette Rossmann zieht von ihrem alten Standort an der Breiten Straße gleich gegenüber in die Stadtpassage am August-Hilliges-Platz. [...]

Von Marco Hertzfeld

Lesen Sie mehr dazu im E-Paper und in der Printausgabe der Stendaler Altmark-Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare