Sechs von neun Rädern fertig / Inbetriebnahme: Ende 2014 / Jagdrevier gestört

Storbecker mit Rückenwind

+
Sechs von neun bis zu 138 Meter hohen Windrädern stehen schon komplett mit Gondel und Rotoren ausgestattet im Windpark Storbeck. Allerdings noch still, bis der technische Feinschliff abgeschlossen ist. Ab Oktober kommt Bewegung in die Sache

Storbeck. Sechs von neun stehen schon, sind mit Gondel und Rotoren ausgestattet, glänzen in der launischen Augustsonne. Idyllisch zieht ein Traktorfahrer der Flessauer Milchproduktion auf dem Feld seine Bahnen und pflügt, wo bis vor kurzem noch der Roggen stand.

Dahinter das neueste Windparkprojekt innerhalb der Einheitsgemeinde Osterburg.

In England werden Windräder auch „Nimby“ genannt, was irgendwie nett klingt und niedlich auch. Doch dahinter steckt nichts Liebevolles, denn der Begriff steht abgekürzt für „Not in my backyard“ – was in diesem Fall so viel heißt wie: Alternative Energieerzeugung ja, nur bitte nicht in meinem direkten Umfeld. Damit ist es in Storbeck vorbei – nicht erst seit heute. Start des Bauvorhabens in Kooperation der Schweriner naturwind GmbH, der wpd GmbH aus Bremen sowie der Unternehmensgruppe windstrom aus Edemissen war im Frühjahr dieses Jahres. Die Projektphase aber begann schon viel früher: „Den ersten Bleistiftstrich habe ich 2008 gemacht“, berichtet Andre Thorentz, Planer bei der naturwind auf Nachfrage. Auch, dass es von der potenziellen Windparkfläche zum regionalen Windeignungsgebiet ein weiter Weg sei, es bis zu fünf Jahre dauern kann, bis der gesamte Prozess abgeschlossen werden könne. Wie in Storbeck. [...]

Von Jana Henning

Der komplette Artikel steht heute in der gedruckten sowie auch in der digitalen Ausgabe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare