Schokolade ist gesund und macht glücklich

Iris Kosch (r.) von der Ländlichen Erwachsenenbildung reichte zur Verkostung verschiedene Sorten. Je höher der Kakaoanteil, um so gesünder ist die Schokolade.

Klein Schwechten - Von Ivonne Bolle. Schokolade zum Frühstück – wie im gleichnamigen Roman und Film, ist so ein kalorienreicher süßer Frühstart doch eher die Ausnahme. Aber Fakt ist, Schokolade ist in geringen Mengen gesund und tut manchmal unheimlich gut. Iris Kosch von der Ländlichen Erwachsenenbildung informierte am Mittwoch während des Seniorentreffens über die wohl süßeste Versuchung der Welt.

„Die aus der Werbung bekannte längste Praline der Welt, ist eigentlich keine Praline“, sagte Iris Kosch. „Denn Pralinen müssen mundgerecht sein.“ Die Regionalleiterin der Ländlichen Erwachsenenbildung besuchte am Mittwoch das Seniorentreffen der Gemeinde Klein Schwechten. Mittels Powerpoint-Präsentation referierte sie über Geschichte, Herkunft und Veredelung der Kakaobohne. Das erste Mal wurde der Kakaobaum (Theobroma cacao) vermutlich um 1500 v. Chr. von den Olmeken genutzt, die im Tiefland der mexikanischen Golfküste lebten. Um 600 n. Chr. wurde der Kakao dann von den Maya angebaut. „Schokolade war schon immer etwas Besonderes“, sagte Iris Kosch. Die Azteken gaben dem mit Wasser vermischten Kakaogetränk den Namen: Xocolatl (Xocox = sauer, atl = Wasser). Die Spanier konnten das nicht aussprechen und so entstand der Begriff Schokolade. Sie brachten das Getränk schließlich nach Europa. Der spätere Erfolg ist auf die Zugabe von Zucker zurückzuführen. Als älteste Schokoladenfabrik Deutschlands wird die Halloren-Schokoladenfabrik in Halle (Saale) angesehen, die aus einer im Jahre 1804 von F. A. Miethe gegründeten Konditorei hervorging. Mittlerweile kann jeder zu Hause seine eigenen Pralinen kreieren. „Das liegt im Trend.“ Voll im Geschmackstrend liegen derzeitig außergewöhnliche Kompositionen: Schokolade mit Chili oder mit Salz versetzt.

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