Noch keine Erkenntnis über die Brandursache

Scheune in Calberwisch brennt komplett nieder

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Die Scheune, in der Heu als Tierfutter aufbewahrt wurde, brannte sehr schnell nieder und wurde durch das Feuer vollkommen zerstört. Die Löscharbeiten fanden unter starker Rauchentwicklung statt.

the Calberwisch. Großes Glück im Unglück hatten die Anwohner im Uchtenhagener Weg in Calberwisch, als gestern Mittag eine Scheune lichterloh in Flammen stand. Die Rauchschwaden waren auch aus mehreren hundert Metern deutlich zu sehen.

Der Brand wurde von allen Seiten bekämpft. Neben der Feuerwehr aus Osterburg waren auch Brandschützer aus Calberwisch und Düsedau im Einsatz.

Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden, als die als Unterstand für Tierfutter dienende Scheune völlig niederbrannte.  Auch nach Beginn der Löscharbeiten gab es noch eine starke Rauchentwicklung und auch starker Brandgeruch war deutlich wahrzunehmen. Über die Ursache des Brandes ist noch nichts bekannt. Die Löscharbeiten gestalteten sich umfangreich. „Insgesamt sind schätzungsweise 35 Einsatzkräfte an den Löscharbeiten beteiligt“, sagte Wehrleiter Sven Engel am späten Nachmittag gegenüber der AZ. Neben der Feuerwehr aus Osterburg waren auch die Brandschützer aus Düsedau und Calberwisch an den Arbeiten beteiligt.

Die sogenannten Nachlöscharbeiten ziehen sich noch über den gesamten ges-trigen Tag hin, erklärte Engel am späten Nachmittag.

Eine Gefahr für die Anwohner habe nach seinen Angaben trotz der starken Rauchentwicklung zu keinem Zeitpunkt bestanden. „Da hier nur natürliche Materialien wie Holz und Stroh gebrannt haben, ging von dem Rauch keine besondere Gefahr aus“, erklärte Sven Engel weiter.

Zum Sachschaden, den das Feuer angerichtet hat, gab es gestern noch keine Angaben. Der Unterstand brannte komplett nieder. Zur Schadenshöhe und Ursachenermittlung würden Sachverständige in den kommenden Tagen ihre Arbeit aufnehmen, so der Wehrleiter abschließend.

Von Tobias Henke

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