„Im Schatten der Litfasssäule“

Osterburg - Von Laura Alexander . Die Jugendschreibwerkstatt „Federfüchse“ präsentierte jetzt in der Stadt- und Kreisbibliothek Osterburg ihr neuestes Werk. Es ist das achte Buch der jungen Schreibenden und trägt den Titel „Im Schatten der Litfasssäule“.

Vier von sechs Autorinnen und zwei junge Autoren gaben bei der Lesung Einblick in unterschiedliche Themenkreise, mit denen sie sich auseinandersetzen.

Das Interesse an der Buchpremiere war groß. Etwa 45 Zuhörer, unter ihnen auch Einheitsgemeindebürgermeister Hartmuth Raden und seine Frau sowie Schulleiter Dr. Hans-Joachim Müller vom Markgraf-Albrecht-Gymnasium und Frau, verfolgten aufmerksam das abwechslungsreiche Programm.

In ihren Begrüßungsworten brachte Bärbel Rosahl als Vorsitzende des Freundeskreises des Gymnasiums ihre große Freude darüber zum Ausdruck, wie positiv sich das vom Verein seit acht Jahren geförderte Schüler-Schreibprojekt entwickelt hat. Sie lobte die Phantasie, den Ideenreichtum und das kreative Miteinander der jungen Autoren sowie die kontinuierliche fachliche Anleitung durch die Osterburger Schriftstellerin Diana Kokot, die sich seit zehn Jahren um die Förderung junger Schreibtalente kümmert.

Acht verschiedene Autoren-Handschriften prägen den Inhalt von „Im Schatten der Litfasssäule“. Zwei davon gehören Christel Güßfeld und Lena Bornowski, die leider nicht an der Buchpremiere teilnehmen konnten. Dafür stellten die sechs anderen Autorinnen und Autoren einen Teil ihrer Texte vor. Diana Kokot führte durch das Programm und erzählte von der Entstehung einzelner Geschichten.

Lena Lindstedt und Lisa Schulz trugen Heiteres und Phantasievolle vor. Dazu gehörten Lisas Vorstellungen von einer „Traumschule“ und Lenas witzige Geschichte „Der Detektiv aus Dingsda“. Auch der Buchtitel regte die beiden Sekundarschülerinnen zu Texten an. Laura Schaar nahm die Zuhörer mit in die Natur und überzeugte mit „Luftveränderung“ und „Kirschbaum“ sowie mit ihrem Gedicht „Zeitsucher“.

Ebenfalls mit Gedichten und einer Geschichte über eine „besondere Stadt“ trug Christian Klopsch zum Gelingen der Lesung bei. Mona Zwinzscher entführte die Gäste der Buchpremiere „auf das Gleis gegenüber“. Für ihre gute Beobachtungsgabe und die kommentierenden Gedankengänge bekam sie viel Beifall. Auch ihre Gedichte fanden Anklang. Clemens Garlipp stellte ebenfalls zwei Gedichte vor und seinen Text „Männer“, bei dessen Vortrag er in zwei verschiedene Rollen schlüpfen musste.

Doch nicht nur als Lesende waren Mona Zwinzscher und Clemens Garlipp an diesem Nachmittag zu erleben, sondern auch als Musiker. Gemeinsam mit Elisa Bartsch gestalteten sie den musikalischen Teil der Buchpremiere.

Herzliche Dankesworte und Blumen gab es am Ende aller Darbietungen von Bärbel Rosahl. Anschließend konnten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer das neueste Werk der „Federfüchse“ von den anwesenden Autoren signieren lassen. Viele nutzten die Gelegenheit, um dabei mit den jungen Schreibenden und Diana Kokot ins Gespräch zu kommen.

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