Ehrenmitglied Seelig (77) plädiert für Abschuss des Rückkehrers Wolf

Schäferverein zeigt Zähne, Isegrim nicht willkommen

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Wölfe leben in der Altmark wie hier in Stendal allenfalls hinter Gittern. Dass es ein freier Isegrim bereits für längere Zeit in der Region ausgehalten hat, ist nicht belegt. Allerdings: Immer mehr Wölfe streben aus Osten und Süden in Richtung Altmark.

Osterburg. Die Altmark ist kein Wolfsland. Auch wenn hin und wieder von Spuren in der Colbitz-Letzlinger Heide die Rede ist und einzelne Tiere zumindest durch die Region gewandert sein sollen.

Es scheint aber nur eine Frage der Zeit, bis der Wolf auch wieder in den altmärkischen Landen heult. Reinhard Seelig, Ehrenmitglied des Altmärkischen Vereins für Schafzucht und Schafhaltung, sieht die Entwicklung kritisch. Die AZ hat den 77-jährigen Rochauer befragt.

Interview

Der Wolf ist doch schon längst in der Altmark – oder?

Das ist ohne Weiteres möglich. Im nahen Altengrabow auf einem Truppenübungsplatz hat sich ein Rudel, Eltern mit Nachwuchs aus einem Jahr oder zwei Jahren, angesiedelt. Nach zwei Jahren verlassen die Jungen das Rudel und bilden ein eigenes.

In Arneburg hat bereits eine Wolfs-Managerin ihr Büro eingerichtet. Haben Sie sie schon kennengelernt?

Nein, ich kenne sie nicht, dafür aber Herrn Andreas Berbig vom Biosphärenreservat.[...]

Von Marco Hertzfeld

Das ganze Interview lesen sie am Freitag in der Altmark-Zeitung.

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