Arbeiten im Umfeld des „Sonnenschein“-Zentrums gestartet / DRK investiert 200 000 Euro

„Sahnehäubchen“ für die Kinder

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Nachdem die alte Kindertagesstätte „Sonnenschein“ abgerissen worden ist, kann nun das Umfeld des Neubaus gleich daneben gestaltet werden. In einigen Wochen soll alles fertig sein.

Osterburg. Routiniert bewegt der Arbeiter das Gerät über den Sand. Ein Kollege setzt einige Meter weiter Steine, ein weiterer schafft zusätzliches Material heran. Das Umfeld des neuen DRK-Sozialzentrums an der Fröbelstraße wird diese Tage durchaus aufwendig gestaltet.

Für Viktor Schellert, den zuständigen Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes „Östliche Altmark“, sind die Arbeiten das „Sahnehäubchen“ auf das Großprojekt. Circa 200 000 Euro werden investiert. Die Gesamtkosten für den Komplex, dessen Herzstück eine Kindertagesstätte ist, belaufen sich auf etwa 2,8 Millionen Euro. „Wir können stolz auf das Erreichte sein. Diese Anlage ist die Zukunft“, so der Controller des Verbandes gegenüber der AZ.

Wo einst die DRK-Tagesstätte „Sonnenschein“ stand, haben wieder Arbeiter das Sagen. Das marode Gebäude aus DDR-Zeiten stand neben dem Neubau und ist ab Ende März abgetragen worden. Nun ist mehr Platz. Auf steinernem Grund sollen sich im Ernstfall Rettungskräfte bewegen können, die Straße umschließt den Komplex fast vollständig. „Feuerwehrzufahrt und Zaun haben absolute Priorität“, erklärt Schellert. Auf dieser Seite des DRK-Zentrums in Osterburg entstehen zudem Stellplätze für Fahrräder und Abfallbehälter. Von einer Terrasse ist ebenfalls die Rede. Eine Freiluftdusche soll an besonders heißen Tagen für Abkühlung sorgen. „Darauf freuen sich natürlich die Kinder am meisten.“ In gut zwei Wochen sollen Handwerker dieses Vorhaben umsetzen.

Und danach beginnen die Arbeiten für einen kleinen Sportplatz. Auf der rechten Seite des Komplexes soll der Spielplatz mit Rollerbahn die Herzen der Mädchen und Jungen höher schlagen lassen. Die Tagesstätte in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes ist für mehr als 70 Kinder ausgelegt.

Die neue „Sonnenschein“-Kita sei eine der modernsten Betreuungseinrichtungen in der Region, ist sich Schellert sicher. „Wir haben von Anfang an auch besonderen Wert auf inhaltliche Fragen gelegt, auf die pädagogische Arbeit, auf das Konzept. Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung, Sport, Flexibilität und Selbstständigkeit der Kinder – all das gehört in unsere Leitlinie.“ Im Sozialzentrum werde zwar nicht groß eigenhändig gekocht, dafür garantiere die integrierte Cafeteria beim Einnehmen der Catering-Speisen aber eine besondere Wohlfühlatmosphäre. „Wir achten beim Essen auf gute Qualität und eine passende Umgebung.“

Das DRK-Sozialzentrum im biesestädtischen Neubaugebiet wurde 2014 nach etwa einjähriger Bauzeit übergeben. Der Komplex steht regelmäßig auch anderen Menschen offen. Nicht zuletzt sollen dort auch Senioren einen Anlaufpunkt haben und Angebote finden.

Von Marco Hertzfeld

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