Rund um den Strahlenschutz

Mit einem Dosisleistungsmessgerät spürten die Kameraden in einem Zweiertrupp den „verdächtigen radioaktiven Behälter“ in der Fahrzeughalle auf.

tw Osterburg. Eine nicht alltägliche Ausbildung absolvierten am Sonnabend rund 30 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Stendal, Kalbe/Milde, Osterburg und Wittenberge in der Biesestadt.

Dabei drehte sich alles um den Strahlenschutz in Theorie und Praxis. Wie von Osterburgs Stadtwehrleiter Sven Engel zu erfahren war, gebe es alljährlich eine derartige Schulung, um Wissen aufzufrischen und Neues zu erlernen. Der „Strahlenschutztag“, wie Engel die Ausbildung bezeichnete, erfordere von den Kameraden ein hohes Maß an chemischen und physikalischen Kenntnissen sowie ein hohes Fachwissen. Dieses vermittelten vorgestern unter anderem Armin Vinzelberg vom Landkreis Stendal und Gabor Mueller von der Brandschutz- und Katastrophenschutzschule in Heyrothsberge. Letzterer ist dort als Fachlehrer tätig. Nach dem Durchlaufen von drei Stationen gab es eine praktische Übung in der Halle. Dabei musste von den Feuerwehrleuten ein „verdächtiger radioaktiver Behälter“ mittels Dosisleistungsmessgeräten aufgespürt werden, das den Kameraden auch mühelos gelang.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare