Alle behördlichen Hürden bewältigt / Satzung muss durch den Stadtrat

Krumke: Ruheforst nimmt Formen an

Bereits im November 2018 machten sich mehrere Stadträte und auch das Bauamt vor Ort ein Bild über das Areal, in dem der Ruheforst in Krumke entsteht. Was noch fehlt, ist eine entsprechende Friedhofssatzung.
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Bereits im November 2018 machten sich mehrere Stadträte und auch das Bauamt vor Ort ein Bild über das Areal, in dem der Ruheforst in Krumke entsteht. Was noch fehlt, ist eine entsprechende Friedhofssatzung.

Krumke – Lange hat es gedauert, bis die Gräflich Bernstorffschen Betriebe von den Behörden grünes Licht für die Errichtung des Ruheforstes in Krumke erhalten haben.

Nun ist es so weit und es sind nur noch Formalitäten zu klären, wie etwa, dass eine Satzung ausgearbeitet werden muss, die durch den biesestädtischen Stadtrat noch verabschiedet werden muss.

„Wir sind startbereit. Die Gräber haben zum Beispiel schon Nummern erhalten“, sagt Ralf Abbas gegenüber der AZ. Er ist unter anderem als „Bereichsleiter Ruheforst“ für die Gräflich Bernstorffschen Betriebe tätig. Nach seiner Kenntnis müssen die städtischen Gremien sich nun noch mit Formalitäten beschäftigen. „Ich gehe davon aus, dass das auch noch durch den Finanz- und Ordnungsausschuss muss“, so Michael Handtke, Vorsitzender des Ausschusses, gegenüber der AZ. In der nächsten Sitzungsfolge, die Ende des Monats beginnt, wird dies jedoch noch nicht thematisiert. „Für den Ruheforst müssen noch Gebühren festgelegt werden“, nennt Handtke einen Aspekt, der in der Friedhofssatzung geregelt werden muss.

Die Idee für die Ruhestätte in Krumke war bereits 2018 entstanden. Die Genehmigung hatte zunächst auf sich warten lassen, da sich der Ruheforst in einem Trinkwasserschutzgebiet befindet und noch Fragen zu klären waren.

Ein Ruheforst, wie er in Krumke entstanden ist, zeichnet sich dadurch aus, dass er naturbelassen ist. Die Toten werden in Urnengräbern beigesetzt.

Bevor es keinen Stadtratsbeschluss gibt, in dem die Details der Friedhofssatzung geregelt sind, ist es noch nicht möglich, dass Angehörige Gräber reservieren können. Doch es ist abzusehen, dass es nicht mehr lange dauert, bis auf dem Ruheforst die ersten Beerdigungen stattfinden können.

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