Gladigauer Dorftheater startet in seine 16. Spielzeit / Nach Generalprobe folgen 18 Aufführungen

„Rosendaag un klaute Juwelen“

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„Raphael vör Gericht“ hieß das Stück in der 15. Saison. Das Dorftheater Gladigau, das 2002 aus der Taufe gehoben wurde, zählt derzeit 50 Mitglieder und genau 44 Sponsoren. 231 Vorstellungen gab es in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten mit 20 790 Zuschauerinnen und Zuschauern.

Gladigau. „Vorhang auf“ heißt es wieder ab Anfang März im Saal der Gladigauer Gaststätte „De Dörpsche Krug“. Dann startet das Gladigauer Dorftheater in der Osterburger Ortschaft in seine mittlerweile 16. Spielzeit.

„Ein Jahr ist rum, es geht wieder los“, sagt Norbert Lazay, der beim aktuellen Stück zum neunten Mal Regie führt. Intendant Horst Bannehr freut sich ebenso wie Lazay auf die neue Spielzeit und erinnert daran, dass sich das Dorftheater im Jahr 2002 gegründet habe. Derzeit zählt die Truppe 50 Mitglieder, die von genau 44 Sponsoren unterstützt wird. Insgesamt 231 Vorstellungen gab es in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten mit 20 790 Zuschauerinnen und Zuschauern. Ebenso wie der 20 000. Besucher 2017 geehrt wurde, soll das auch beim 22 222. sein, der in der kommenden Spielzeit zu erwarten sei. „Den werden wir uns wieder herauspflücken“, so Bannehr.

Regisseur Norbert Lazay (l.), Wirtin und Dorftheatermitglied Marita Roloff sowie Intendant Horst Bannehr freuen sich auf die 16. Spielzeit mit dem Stück „Rosendaag un klaute Juwelen“.

Die Proben für das Stück „Rosendaag un klaute Juwelen“ von Viola Schößler haben Ende August begonnen. Die Generalprobe ist am Freitag, 2. März, ab 19 Uhr. Einen Tag später ist die Premierenveranstaltung. Weitere 17 Aufführungen folgen dann, der Vorhang schließt sich am 25. März mit der letzten Veranstaltung. Den Kartenvorverkauf gibt es nur an einem Tag – und zwar am Sonnabend, 3. Februar, ab 8 Uhr in der Gladigauer Gaststätte. Einlass ist ab 7 Uhr. Bekanntlich ist der Andrang immer riesig. Aber jeder werde Karten erhalten, wenn auch nicht unbedingt zu seinem Wunschtermin, weiß Wirtin und Dorftheatermitglied Marita Roloff.

Nach „Raphael vör Gericht“ in der vergangenen Saison, das laut Lazay Spielfilmlänge hatte, soll nun mit dem bereits erwähnten Stück „Rosendaag un klaute Juwelen“ hinsichtlich der Aufführungsdauer etwas kürzer getreten werden. Der Regisseur spricht von einer Stunde und etwa 15 Minuten. Die Krimikomödie spielt übrigens in einem Hotel, in dem sich Ehebrecher und ein Dieb eingemietet haben, das zu turbulenten Entwicklungen führt. Die sechs Hobbyschauspieler sind Torsten Dahms, Christine Neumann, Beate Henning, Danny Schulz, Otto Kaufmann und Undine Reisener. Die Übersetzung aus dem norddeutschen Platt in die altmärkische Mundart übernahm Gladigauerin Ursula Müller.

Von Thomas Westermann

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