Sekundarschule: Innenbereich rückt ins Blickfeld

Rohbau für neuen Eingang bald fertig

Die Ausmaße des neuen Eingangsbereiches sind schon gut zu erkennen. Derzeit wird auf dem Dach gearbeitet, im nächsten Jahr soll es im Innenbereich weiter gehen. Foto: Ziems

Osterburg. Die Fachleute haben das frostfreie Wetter genutzt, an der Osterburger Sekundarschule ist es sichtbar voran gegangen. Dort, wo vor einigen Monaten noch freie Sicht auf den Verbinder zwischen Aula und Hauptgebäude herrschte, steht nun ein Rohbau.

Dieser wird der neue Eingangsbereich und gehört zu den ersten Etappen auf dem Weg zu einem modernen Unterrichtsgebäude. „Die Baustelle wird nun winterfest gemacht. Dann kann mit den Spezialgewerken im Innenbereich begonnen werden“, informierte Gudrun Stannull vom kreislichen Regiebetrieb. Das heißt konkret: Elektrik, Heizung und Sanitärbereich rücken in den Mittelpunkt. Auch der Kellerbereich, von dem aus die Hauptstränge der Leitungen in das übrige Gebäude verlaufen, wird grundhaft saniert. Läuft alles nach Plan, kann der erste Bauabschnitt im März abgeschlossen werden.

Doch damit ist die Sanierung der Sekundarschule noch längst nicht abgeschlossen. Beim zweiten Bauabschnitt werden die Fachleute Klassenräume, Flure und Fassade auf Vordermann bringen. Allerdings wird nicht das gesamte Hauptgebäude zur Baustelle. „Der Unterricht muss gewährleistet werden. Darum wird zunächst nur ein Teil der Räume saniert“, erläuterte Gudrun Stannull die ehrgeizigen Pläne.

In einigen Bereichen kann also weiter gelernt werden. Wenn der zweite Bauabschnitt fertig ist, können die Schüler umziehen und die Sanierung des übrigen Gebäudes beginnt. Dazu gehört auch die Neugestaltung des Schulhofes. Doch bis dahin müssen Schüler und Lehrer mit der Baustelle in unmittelbarer Nähe leben. Damit der Unterricht reibungslos laufen kann, könnten als Übergangslösung auch spezielle Container aufgestellt werden. Wie Gudrun Stannull informierte, gibt es dazu aber noch keine Entscheidung. Fest steht, dass der Landkreis viel Geld investiert, damit die Schule saniert wird. Dank Fördermittel der europäischen Union stehen rund vier Millionen Euro bereit.

Von Christian Ziems

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