Viel Geld für Osterburger Schullandschaft

Die richtigen Entscheidungen

Schulleiter Helmar Jahnke zeigte seinem Besuch die neuen Räumlichkeiten der Förderschule „Anne Frank“. Rund 1,2 Millionen Euro wurden investiert. Foto: J. Gerber

Osterburg. An der Förderschule „Anne Frank“ und am Markgraf-Albrecht-Gymnasium wurde ordentlich investiert und an der Sekundarschule „Karl Marx“ laufen die Arbeiten.

Geht es um die Schullandschaft, dann hat die Hansestadt Osterburg ein ordentliches Stück vom großen Kuchen abbekommen. Die Mitglieder des kreislichen Schul-, Sport- und Kulturausschusses machten sich am Dienstagabend ein Bild davon und besuchten die Förderschule und das Gymnasium. Die Vorsitzende Edith Braun konnte nach dem Besuch resümieren, dass Schulausschuss und auch Kreistag die richtigen finanzpolitischen Entscheidungen getroffen haben. Über zehn Jahre habe der Landkreis massiv in alle Schulformen investiert. Berufsschulen, Gymnasien und Förderschulen wurden in einem ausgewogenen Verhältnis bedacht.

Schulleiter Helmar Jahnke konnte in der Förderschule „Anne Frank“ berichten, dass rund 1,1 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II und zusätzlich 120 000 Euro aus einem Förderprogramm des Landes geflossen seien. Zusätzlich kam eine Spende von Kreissparkasse und Förderverein von 27 800 Euro, die unter anderem auch in neue Spielgeräte flossen. Alles gut angelegt, so der Schulleiter, der die Großzügigkeit der Schule hervorhob, wo auch die großen Flure für Entspannung sorgen. Größere und kleinere Schüler können auch in den Pausen ihre „eigenen“ Bereiche aufsuchen. Alles eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Aggressivität unter den Schülerinnen und Schülern zurückgegangen sei.

121 Kinder und Jugendliche werden derzeit an der Schule von 22 Lehrkräften und sechs pädagogischen Mitarbeitern betreut. Ein Hausmeister und stundenweise eine Sekretärin stehen zur Verfügung. Von den 212 Schülern sind es 100, die täglich Strecken von bis zu 30 Kilometern auf sich nehmen, um zur Schule zu kommen.

Weite Wege nehmen auch die Gymnasiasten auf sich. Dr. Hans-Joachim Müller zeigte seinen Gästen das, was an der Burgstraße neu entstanden ist. Kreatives Kunstatelier mit Brennofen und die auf das modernste eingerichteten Musikräume wurden besichtigt. „Seit April wurden Teile genutzt, inzwischen sind wir voll drin“, so der Schulleiter. Fünf große helle Räume wurden für rund 600 000 Euro hergerichtet. Auch am Gymnasium waren es Kreissparkasse und Förderverein, die die Maßnahmen unterstützten.

Von Jörg Gerber

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