Zentralisierung der Verwaltung kostet erst einmal Geld – wie viel, noch offen

Ein Rathaus-Ausbau lässt Finanzwächter rechnen

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Das hellgraue Rathaus am Kleinen Markt soll um die beigefarbene Burgstraße 13 erweitert werden. Die weltliche Verwaltung für Osterburg wächst in Blickweite zur Nicolaikirche.

Osterburg. „Die Kommunalaufsicht befürwortet unser Vorhaben. “ Bei der geplanten Zentralisierung der Verwaltung habe die Einheitsgemeinde den Landkreis im Rücken.

„Die Zahl der Mitarbeiter ist rückläufig, das muss sich auch bei den Standorten niederschlagen“, meint Nico Schulz (CDU). Osterburgs Bürgermeister möchte nach wie vor das Rathaus um das Nachbargebäude an der Burgstraße erweitern und dafür den Komplex an der Ernst-Thälmann-Straße gänzlich aufgeben. Die Konzentration auf einen Standort soll sich mittel- und langfristig auszahlen. Auf den nötigen Fördermittelbescheid hat die schon fast chronisch klamme Kommune allerdings dieses Jahr bislang umsonst gewartet. „Selbst wenn er noch kommen sollte, beginnen wir erst 2015 mit den Arbeiten. In unseren Planungen konzentrieren wir uns ja schon längere Zeit auf das nächste Jahr. “.

Das marode Nachbargebäude, die Burgstraße 13, soll zunächst mit 100-prozentiger Landesförderung baulich gesichert werden. Anschließend möchte Schulz das Haus über das Programm „Stadtumbau Ost“ mit einer Zweidrittelförderung weiter sanieren lassen. Wie hoch die Kosten für das Vorhaben sind, lasse sich noch immer nicht abschließend sagen, meint der Bürgermeister im Gespräch mit der AZ. Die Pläne für eine Konzentration der Verwaltung sind mehrere Jahre alt. Dem Rathaus am Kleinen Markt einen großen Anbau zu geben, davon ist aber schon länger keine Rede mehr. Für seine Vorgehensweise hat Schulz bereits grünes Licht von den politischen Gremien erhalten.

Von Marco Hertzfeld

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