Polizei ließ Puppen tanzen

 

mit Osterburg. Sie ist seit 15 Jahren zwischen Arendsee und Zeitz unterwegs – die Polizeipuppenbühne des Landes Sachsen-Anhalt vermittelt spielerisch Grundschülern und Vorschulkindern die wichtigsten Verkehrsregeln. Die vergangenen zwei Tage gastierte das Ensemble in der Hansestadt.

„Märchen spielen wir keine“, klärte gestern Polizeihauptmeister Rolf Meske die Osterburger Grundschüler und Kindergartenkinder auf. Viel mehr geht es in den kleinen, lustigen Geschichten der Polizeipuppenbühne um Situationen aus dem wahren Leben. Im Mittelpunkt stehen dabei natürlich die Regeln, die es im Straßenverkehr zu beherzigen gilt. Wie verhält man sich an einer Fußgängerampel und was ist bei einem Zebrastreifen zu beachten? All das erfuhren rund 200 Kinder aus der Grundschule und den Kindergärten verpackt in den Abenteuern des Hauptdarstellers Paul.

„Es ist der Auftakt zur Verkehrserziehung in diesem Schuljahr“, klärte Polizeihauptmeister Mario Grünwald auf. In den kommenden Wochen wird es wieder Projekttage rund um dieses Thema an der Schulen geben. Den Abschluss wird letztlich die Fahrradprüfung bilden. Doch in dieser Woche stand zunächst der Spaß im Vordergrund. Und das würdigten die Kinder nach jeder Vorführung mit einem langen Applaus.

Die Polizeipuppenbühne ist landesweit für rund 500 Grundschulen im Einsatz.

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