Lebenshilfe übernimmt Haus vom verstorbenen Bürgermeister

Platz für betreutes Wohnen

Das Gebäude an der Ecke Großer Markt / Bergstraße gehörte dem verstorbenen Bürgermeister Hartmuth Raden. Die Familie hat es der Lebenshilfe Osterburg geschenkt. Foto: Ziems

Osterburg. „Wir haben das Haus des verstorbenen Bürgermeister Hartmuth Raden geschenkt bekommen“, erklärte Regina Bahlke, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Osterburg, gestern auf Nachfrage der Altmark-Zeitung. Am Freitag fand der entsprechende Notartermin statt.

Die Einrichtung hat auch schon eine Idee, wie das Gebäude an der Ecke Burgstraße / Großer Markt (gegenüber dem Gymnasium) genutzt werden kann. So ist dort ein betreutes Wohnen geplant.

Dies bedeutet konkret: Mitarbeiter der Lebenshilfe können sich eine Mietwohnung nehmen. Sie werden im alltäglichen Leben aber weiterhin von Fachleuten betreut. Ziel ist eine größte mögliche Eigenständigkeit. „Die Mieter sollen ganz normal einkaufen, kochen und die Wohnung in Ordnung halten. Dabei gibt es nötige Unterstützung von unseren Mitarbeitern“, erläuterte Regina Bahlke.

Bis es so weit ist, muss die Lebenshilfe investieren. Denn das Gebäude ist sanierungsbedürftig und steht unter Denkmalschutz. Die Einrichtung befindet sich am Anfang der Planungen. „Wir prüfen jetzt als nächstes, was möglich und nötig ist, wollen aber so schnell wie es geht voran kommen“, informierte die Geschäftsführerin. Sie unterstrich gestern, dass auf alle Fälle ein betreutes Wohnen angedacht sei. Der Bedarf dafür sei vorhanden. Laut Regina Bahlke hätte die Lebenshilfe ohne diese Entwicklung einen Neubau favorisiert. „Wir sind dankbar für das Gebäude. Es ist ein Andenken an den verstorbenen Bürgermeister Hartmuth Raden. Er hat sich immer interessiert und uns unterstützt“, unterstrich Regina Bahlke abschließend.

Von Christian Ziems

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