Pastorin Riemann begrüßt

Namens der politischen Gemeinde Aland und auch als Mitglied des Fördervereins begrüßte Hans Hildebrandt Pastorin Almut Riemann beim Vereinsfest. Links: Vorsitzende Gudrun Hahn.

Krüden - Von Walter Schaffer. Vor wenigen Monaten wurde in Krüden der Verein „Romanische Kirchen Krüden/Vielbaum“ gegründet. Mit einer Einladung wandte sich der Vorstand um Vereinsvorsitzende Gudrun Hahn an die Bürgerinnen und Bürger der beiden Orte und an die der umliegenden Gemeinden, um sie zum ersten Vereinsfest einzuladen.

Die zur Zeit 17 Mitglieder hatten in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet, so dass das geplante Programm ohne Probleme durchgeführt werden konnte. Zu Beginn des Festes begrüßte der Bürgermeister der Gemeinde Aland, Hans Hildebrandt, der selbst Stellvertreter der Vorsitzenden im Verein ist, die Seehäuser Pastorin Almuth Riemann ganz herzlich. Riemann wird die seelsorgerische Arbeit in Krüden mit übernehmen, bis die Pfarrstelle in Beuster wieder besetzt ist. In einer kurzen Andacht stellte sie sich den Krüdenern und ihren Gästen aus dem Umfeld kurz vor.

Mit einem Querschnitt aus ihrem vielfältigen Repertoire erfreuten dann die „Alandspatzen“ unter Leitung von Lothar Klein die Festbesucher. In das kulturelle Programm wurde auch der Seehäuser Kantor Friedemann Nitsch mit seiner Musik und seinen Moderatorfähigkeiten einbezogen, bis das Kaffee- und Kuchenbüfett eröffnet wurde.

Für die Kinder gab es derweil eine Märchenecke, und die kreativen Kleinen konnten außerdem ihre Malfähigkeiten unter Beweis stellen.

Während der ganzen Zeit lief eine Endlosschleife mit Bildern vom Kirchenbau und stattgefundenen Veranstaltungen. Diese Fotos, zusammengestellt von den Mitgliedern Reckling und Rothe, kommentierte dann Ulrich Hahn, Pastor i.R. Den Besuchern wurde von ihm noch einmal deutlich vor Augen geführt, in welchem desolaten Zustand besonders die Krüdener Kirche 1969 war, als er das Pfarramt vom Vorgänger, Pastor Schwarz, übernahm. An einen Gottesdienst in dem Gebäude war zu dieser Zeit nicht zu denken. Schrittweise wurde dann angepackt, wobei der Einsatz von Waldemar Jörke bei der Kirchbauerhaltung seine Würdigung fand. Episoden zur neuen Kirchturmuhr, dem elektrischen Läutewerk und der Wiederaufstellung des aus dem 16. Jahrhundert stammenden Taufsteines machten den Vortrag für alle interessant und lehrreich.

„Nun haben wir die Aufgabe, das angefangene Werk fortzuführen, und dem Verein fällt dazu eine besondere Aufgabe zu“, so die abschließenden Worte des ehemaligen Pastors von Krüden. Auch nichtchristliche Bürger, die sich für die Erhaltung dieser herrlichen Bauwerke mit Rat, Tat und auch Spenden einsetzen wollen, seien jederzeit herzlich willkommen, hieß es beim Vereinsfest.

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