Stadt plant drei weitere Abschnitte bis 2019

Osterburgs Hilliges-Platz für elf Wochen Baustelle

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Für das Foto zum Arbeitsgerät gegriffen haben Klaus-Peter Gose (v.l.), Nico Schulz und Matthias Lenz. Beim symbolischen ersten Spatenstich sind unter anderem auch Planer Guido Cierpinski und Siegfried Bartels, Mitarbeiter des Fachamtes, erschienen.

Osterburg. Nach einigem Hin und Her haben gestern die Bauarbeiten auf dem August-Hilliges-Platz in Osterburg begonnen.

Nico Schulz, Bürgermeister der Einheitsgemeinde, Bauausschussvorsitzender Matthias Lenz und Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose (alle CDU) setzten den symbolträchtigen ersten Spatenstich. Die Arbeiten sollen gut elf Wochen dauern, so ist es zumindest geplant. Die Kommune profitiert von der Städtebauförderung des Landes. Die Kosten liegen bei 270 000 Euro, der Eigenanteil der Stadt beträgt annähernd 90 000 Euro.

Mit der Sanierung und Neugestaltung des Platzes im Herzen Osterburgs beginnt der letzte große Abschnitt der Stadtsanierung, die schon Anfang der 90er-Jahre in einem Papier skizziert worden war. Die maroden Platten kommen weg, Arbeiter schaffen nicht zuletzt einen stabilen Untergrund. Das Areal soll sichtbar grüner werden, ein ebenerdiges Wasserspiel möge ebenfalls für mehr Wohlfühlatmosphäre sorgen. Weil der Eigentümer der Stadtpassage ebenfalls kräftig umbaut und eine Drogeriekette in die Ladenzeile am Hilliges-Platz umziehen möchte, sieht Bürgermeister Schulz alle Beteiligten „ein bisschen unter Zugzwang“.

Nicht allein der Platz befindet sich im Umbruch, auch drei angrenzende Bereiche. Das Gelände zwischen Promenaden-Kaufhaus und Stadtpassage, der frühere Markplatz und der Parkplatz an der Lindenstraße sollen nacheinander bis 2019 saniert werden. Auch für diese drei Vorhaben sind Fördermittel beantragt worden. Schulz schätzt die Gesamtkosten auf circa 1,4 Millionen Euro. Als allerletztes Stadtsanierungsprojekt gilt ein Teil der Werbener Straße.

Von Marco Hertzfeld

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