Schülerräte des Osterburger Gymnasiums werden für Nachhaltigkeitsziele sensibilisiert

Keine Armut, kein Hunger und hochwertige Bildung

Osterburger Schülerräte beim zweitägigen Projekt
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Schülerräte des Osterburger Markgraf-Albrecht-Gymnasiums wurden bei dem zweitägigen Projekt „FairPlay-Future“ für die 17 Nachhaltigkeitsziele sensibilisiert.
  • Thomas Westermann
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Osterburg. „FairPlay-Future“: Unter diesem Motto gab es in der vergangenen Woche ein zweitägiges interaktives Bildungsprojekt zu nachhaltiger Entwicklung für die Schülerräte des Osterburger Markgraf-Albrecht-Gymnasiums. Verantwortlich dafür zeichnete der in Erfurt ansässige Verein Spirit Of Football. Vermittelt wurde das Projekt über Schulsozialarbeiterin Steffi Dembinsky.

Das Vereinsteam vor Ort war international. Dazu gehörten Andrew Aris aus Neuseeland, Joaquin Nanez aus Argentinien sowie die beiden Deutschen Nadja Hagen vom Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt und Helmut Sasse. Letzterer ist ein waschechter Altmärker und wohnt in Rohrbeck.

Beim Thema Nachhaltigkeit denken viele Menschen oft nur an den Klimaschutz. Dass dieses jedoch nur eines von 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der UN darstellt, die bis 2030 umgesetzt werden sollen, wissen dagegen laut Projektbeschreibung wenige. Bei „FairPlay-Future“ werden die Nachhaltigkeitsziele den Schülern spielerisch vermittelt. Zu diesen Zielen gehören beispielsweise Keine Armut, kein Hunger, Gesundheit und Wohlergehen, hochwertige Bildung und sauberes Wasser. Junge Menschen sollen für die nachhaltige Entwicklung sensibilisiert werden. Das Lernergebnis nach dem zweitägigen Projekt wird so definiert: Grundwerte wie FairPlay, Respekt und Teamwork sowie Solidarität und Weltoffenheit werden in den Workshops reflektiert und sollen Impulse für persönliche und gesellschaftliche Veränderungsprozesse setzen. So können die 17 Nachhaltigkeitsziele auf eine niederschwellige Art entdeckt, diskutiert und direkt erlebt werden.

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