Neuer Standort gesucht

Osterburger Geflügelzüchter noch ohne Alternative für Ausstellung im Oktober

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Vereinsvorsitzender Eckhard Gutowsky (vorne links) schaute Preisrichter Wilfried Lattorf (vorne rechts) bei der Begutachtung der Tiere über die Schulter.

Osterburg – Verglichen mit der Ausstellung im Oktober, trafen sich die Mitglieder des Rassegeflügelzuchtvereins Osterburg am Sonntag im kleinen Kreis.

An der Gemeinschaftszuchtanlage, die sich in der Kleingartensiedlung „Aufbau“ befindet, begutachtete der erfahrene Preisrichter Wilfried Lattorf aus Wittenberge die Tiere der Züchter im Rahmen einer sogenannten „Tierbesprechung“.

Weiter unklar ist derzeit, wo und wann die sonst traditionell am letzten Oktoberwochenende stattfindende Ausstellung der Züchter stattfindet. Grund ist eine Terminkollision.

Etwas 20 Hühner verschiedener Rassen wurden am Sonntag in der Gemeinschaftszuchtanlage ausgestellt.

„Während der Osterburger Literaturtage können wir den Saal der Stadtverwaltung nicht benutzen“, erklärt Eckhard Gutowsky die Problematik. Nun bleiben als Alternative entweder eine Verschiebung des Termins oder es muss ein neuer Ausstellungsort gefunden werden, was Gutowsky für schwierig hält. „Ist die Frage, wo wir hinkönnen.“ Eine Terminverschiebung ist ebenfalls schwer möglich, weil die zahlreichen Preisrichter sich schon auf den Termin Ende Oktober eingestellt haben. Ich hoffe, wir finden eine Lösung“, ist Gutowsky trotzdem optimistisch, dass noch ein neuer Termin gefunden wird.

„Das sind aber wenig Hühner heute“, meinte Zuchtexperte Lattorf, als er sich die Tiere anschaute. 40 Tauben und 20 Hühner von etwa 20 verschiedenen Züchtern wurden von dem Wittenberger in Augenschein genommen. Er gab den Züchtern Hinweise und betrachtete die Tiere unter rassespezifischen Gesichtspunkten wie zum Beispiel der Statur oder der Schnabelform.

Die Züchter der schönsten Tiere erhielten von Preisrichter Lattorf Anerkennungspokale. Der Preis für das schönste Zwerghuhn ging an Mario Kik, für sein Huhn der Rasse Cochin. Jens Schulze bekam einen Preis für sein Großhuhn der Rasse Marans.

Bei den Tauben wurden Rüdiger Krenz und Fred Kläden prämiert. Ihre Tauben gehören den Rassen Schautaube und Malteser an.

VON TOBIAS HENKE

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