Wielun und Osterburg erneuern Urkunde zur Städtepartnerschaft

Die Freundschaft bekräftigt

Die beiden Bürgermeister aus Wielun und Osterburg haben die Urkunde zur Städtepartnerschaft unterzeichnet
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Pawel Orkrasa unterzeichnet die Urkunde zur Städtepartnerschaft. Bürgermeister Nico Schulz und Stadtratsvorsitzender Torsten Werner schauen ihm dabei über die Schulter (v.l.)
  • Tobias Henke
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Die seit 20 Jahren bestehende Städtepartnerschaft zwischen Osterburg und Wielun wurde am Donnerstag im Gasthaus Zum Kanzler im Rahmen von gleich zwei Urkunden festgehalten. Zum einen wurde die alte Urkunde erneuert und auch von den damaligen Protagonisten unterzeichnet und außerdem unterzeichneten auch die aktuellen Bürgermeister beider Städte. Nico Schulz, Pawel Orkrasa sowie Stadtratsvorsitzender Torsten Schulz unterzeichneten die Urkunde, sein polnischer Amtskollege war verhindert. „Die Unterschrift wird nachgeholt“, sagte Osterburgs Bürgermeister.

Osterburg – Orkrasa schlug in seiner kurzen Ansprache einen Bogen zu der sich anbahnenden Städtepartnerschaft, die sich bereits zu DDR-Zeiten abzeichnete, als die Handballer der HSG-Osterburg mit Handballern aus Wielun in einem regen Austausch waren. „Die Anfänge unserer Städtepartnerschaft sind genauso alt wie ich, sie begann nämlich 1972.“ Orkrasa sagte, dass Städtepartnerschaften wichtig seien, damit man sich gegenseitig kennenlerne. Kriege seien oftmals zwischen Völkern geführt worden, die sich nicht kennen.

Detlef Kränzel, stellvertretender Bürgermeister von Osterburg, hob in seiner Ansprache ebenso wie Orkrasa die Bedeutung der Handballvereine für die beginnende Städtepartnerschaft hervor, namentlich erwähnte er Jörg Reitzig, der am Donnerstagabend unter den Gästen weilte. Osterburgs Stadtoberhaupt Schulz sagte, dass er jeden morgen auf die alte Urkunde blicke, deren Schrift inzwischen immer mehr verblasse. Beide Seiten hätten sich anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft darauf verständigt, die alte Urkunde zu erneuern und die neue zu unterzeichnen, mit der die Freundschaft für die Zukunft besiegelt werden sollte.

Schulz hob außerdem hervor, welche Ehre es sei, dass aus Osterburg regelmäßig zu den Gedenkveranstaltungen anlässlich des Überfalls Deutschland auf Polen am 1. September nach Wielun eingeladen werden. In der Osterburger Partnerstadt begann der Zweite Weltkrieg. „Die wichtigsten Besuche sind aber die, von denen ich gar nichts mitkriege, spielte Schulz auf unter anderem auf den Schüleraustausch an, den es seit vielen Jahren gib

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