Stadtverantwortliche denken über Einstellung eines Streetworkers nach

Osterburg: Aus für Hotspot auf Hilliges-Platz

+
Auf dem August-Hilliges-Platz in Osterburg wird der Hotspot demnächst verschwinden. In diesem Jahr wird auf dem Areal eine Videoüberwachung installiert.

Osterburg – Der Vandalismus in der Hansestadt Osterburg nimmt zu. Da werden Bäume an den Werderwiesen beschädigt oder der Wegweiser auf dem August-Hilliges-Platz, der zu verschiedenen Ländern zeigt, demoliert.

Den Hotspot auf dem Hilliges-Platz wird es nicht mehr lange geben.

Laut Einheitsgemeindebürgermeister Nico Schulz (Freie Wähler) auf der Stadtratssitzung in dieser Woche habe man den Vertrag mit dem Telekommunikationsunternehmen gekündigt. Hinsichtlich des Grundes drückte sich der Verwaltungschef diplomatisch aus. „Der Hotspot wird von einer Klientel angezogen, die nicht so schöne Dinge macht.“

Um sich einen besseren Überblick über das Geschehen auf dem Areal zu verschaffen, soll in diesem Jahr dort eine Videoüberwachung installiert werden (AZ berichtete). Das entsprechende Geld ist dafür im Haushalt eingestellt. Ratsherr Steffen Seifert meinte, dass der Hotspot wieder in Betrieb genommen werden sollte, wenn die Videoüberwachung da sei. „Dies sind zwei Komponenten, die gut zusammenpassen. “.

Mittlerweile werden immer mehr Stimmen laut, einen Streetworker einzustellen, auch Bürgermeister Schulz denkt darüber nach. „Dann wäre ein Ansprechpartner da für junge Menschen mit Langeweile.“

VON THOMAS WESTERMANN

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare