Sanierungsbeiträge sollen für Anbau an der Linden-Sporthalle genutzt werden

Osterburg: Gelder sind verplant

Veranstaltungen wie hier mit den Osterburger Blasmusikanten soll es in Zukunft öfter in der Linden-Sporthalle geben. Geplant ist, dass in einem Anbau Garderoben und Toiletten errichtet werden.
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Veranstaltungen wie hier mit den Osterburger Blasmusikanten soll es in Zukunft öfter in der Linden-Sporthalle geben. Geplant ist, dass in einem Anbau Garderoben und Toiletten errichtet werden.

Osterburg – Es tut sich etwas im Osterburger Sanierungsgebiet Altstadt. Aufgrund der Tatsache, dass viele Grundstückseigentümer bereits die Chance genutzt haben, um durch vorzeitige Ablöse weniger Sanierungsbeiträge zahlen zu müssen, kann die Stadt die bereits gezahlten Beiträge für weitere Maßnahmen in dem Gebiet verwenden.

Beiträge, die nicht vorzeitig gezahlt werden, muss die Stadt an Bund und Land abführen.

Im Finanzausschuss steht in Kürze ein Beschluss auf der Tageordnung, Baumaßnahmen an der Linden-Sporthalle und der Sportanlage an der Bleiche vorzunehmen. „Bei den geplanten Maßnahmen an der LindenSporthalle geht es darum, dass dort Veranstaltungen ermöglicht werden“, erläutert Michael Handtke, Vorsitzender des Finanzausschusses. Konkret geht es um einen Anbau, der gebaut werden soll, im Behördendeutsch des Antrages „Sozialtrakt“ genannt. Dort sollen Toiletten und Garderoben entstehen.

Umfangreiche Baumaßnahmen wären auch auf der Sportanlage an der Bleiche angebracht. Die Pläne sehen vor, den Kunstrasenplatz und die Tartanbahn zu erneuern, sowie die sanitären Anlagen und die Umkleidekabinen für die Sportler zu sanieren.

Laut dem Antrag, der in der nächsten Sitzung des Finanzausschusses zur Abstimmung steht, die am Dienstag, 14. Januar stattfindet, haben bislang 56 Prozent aller Grundstückseigentümer von der Möglichkeit der vorzeitigen Ablöse der Sanierungsbeiträge Gebrauch gemacht. Dabei kam der stattliche Betrag von über 400 000 Euro zusammen. 75 000 Euro davon sind bereits für den Kauf des Parkplatzes an der Poststraße und den Abriss des Hauses an der Burgstraße 13/14 aufgebraucht worden, sodass noch rund 330 000 Euro der bislang gezahlten Beiträge zur Verfügung stehen.

Das Geld soll nun für die Planungskosten der beiden Bauprojekte verwendet werden. Sollten alle weiteren Anwohner von der vorzeitigen Ablöse Gebrauch machen, stünden weitere 258 000 Euro für Investitionen zur Verfügung. Die Frist für die vorzeitige Begleichung der Beiträge läuft noch bis mindestens Ende 2020.

VON TOBIAS HENKE

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