Ende der Bauarbeiten in Sicht

Osterburg: Frischekur am Markgraf-Albrecht-Gymnasium fast abgeschlossen

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Seit etwas mehr als zwei Jahren wird am Markgraf-Albrecht-Gymnasium in Osterburg gebaut.

Osterburg – So mancher Schüler wird es nicht mehr erleben, die Fertigstellung des Osterburger Markgraf-Albrecht-Gymnasiums. Denn Zeugnisse gab es für die Abiturienten am Sonnabend in der Wischelandhalle in Seehausen.

Auf AZ-Anfrage erklärt der Landkreis, dass ein Ende der Bauarbeiten in Sicht sei.

Mit Abschluss der Sommerferien am 14. August sollen die Maßnahmen, welche den Schulbetrieb beeinflussen, fertiggestellt sein, heißt es aus dem Landratsamt. „Restarbeiten werden anschließend vor allem noch im Keller ausgeführt und sind voraussichtlich im September abgeschlossen.“

Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits im Februar 2019 beendet werden. Verzögerungen seien aufgrund der hohen Auslastung der Baufirmen aufgetreten, erklärt der Kreis, weshalb sich Schüler und Lehrer noch einige Monate länger in Geduld üben mussten. Die Baustelle am Osterburger Gymnasium habe aufgrund der „sehr guten Auftragslage“ von den Baufirmen „oft nur mit wenig Personal besetzt“ werden können. Dementsprechend hätten sich die Ausführungszeiten in die Länge gezogen. „Außerdem mussten verschiedene Ausschreibungen wiederholt werden, da es keine Bewerber gegeben hat“, merkt die Behörde an.

Mit den Arbeiten für das rund 3,7 Millionen Euro teure Projekt wurde im Juli 2017 begonnen. Die Schule habe sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand befunden, räumt das Landratsamt ein. Zu Tisch wurde damals in Essenscontainern auf dem Schulhof gerufen. „Hier musste unbedingt Abhilfe geschafft werden.“ Gesagt, getan, können sich die Schüler bereits sei Februar über die neue Mensa freuen.

Neben dieser sehr offensichtlichen Maßnahme sei auch die alte Gasheizung zurückgebaut worden und die Schule an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Osterburg angeschlossen worden. „Das Dachtragwerk wurde saniert und der gesamte Dachboden gedämmt“, informiert der Kreis weiterhin. Ein neuer, gedämmter Fußboden sei auch im gesamten unteren Geschoss verlegt worden. Des Weiteren sei mit der Schaffung eines Aufzuges die Barrierefreiheit hergestellt worden. „Da dies nicht gegeben war, konnte die Möglichkeit genutzt werden, über die Stark III Förderung einen Aufzug zu installieren“, erklärt der Landkreis. Auch Klassenräume, Flure, Vorbereitungsräume und WC-Anlagen haben sich einer Frischekur unterzogen. Eine Förderung habe es für 75 Prozent von 3,42 Millionen Euro (brutto) gegeben.

VON LAURA KÜHN

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