DRK-Tagesstätte „Sonnenschein“ lässt Kinder in den Frühling laufen / Viel Herzblut investiert

Olympisch und mit eigener Fahne

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Die Spiele beginnen: Für einen Fackel- und Fahnenlauf ist der Rundweg der Freifläche wie gemacht.

Osterburg. „Wir können noch höher“, kündigt Julius auf dem Bodentrampolin an. „Und das zusammen wie ein Team“, verspricht Kumpel Alexander eine gewisse Synchronität im Sprung. Die Jungs machen sich warm für die „Frühlings-Olympiade“ der DRK-Tagesstätte „Sonnenschein“.

Maimiti (5) springt weit und eilt zur zweiten Station. 

Dass zwei andere Kinder die Fackeln in die Arena tragen werden, nehmen die Fünfjährigen sportlich. „Sie sind ja auch älter“, glaubt Alexander im AZ-Kurzinterview und zupft sich das Trikot des Fußballweltmeisters Deutschland zurecht. Gekickt wird an diesem Vormittag in Osterburg nicht. Die Stationen: Weitsprung, Schlagball, Wettlauf, Büchsen- und Ringwurf sowie Minigolf. Die große und abwechslungsreiche Freifläche des Komplexes erlaubt einiges.

Beliebtes Motiv, die fünf Ringe.

Karola Lashagen, Leiterin der Einrichtung (81 Plätze), startet die Olympiade fast auf die Minute genau. Mitarbeiter und vornehmlich Eltern des Kuratoriums haben alles vorbereitet, viel Herzblut investiert. Jannes Hartmann und Jayden Beikirch tragen je eine gebastelte Fackel ins Freie. Erzieherin Marie Nirschberger nimmt sie an die Hand und gibt das Tempo für die zwei Runden nahe der Terrasse vor. Alle sollen die Fackelträger sehen. Björn Niemeyer, Vater eines Sonnenschein-Kindes, hält die Fahne der Kita hoch, eine Premiere, das gute Stück ist im Haus entworfen worden. Und über den Köpfen aller Teilnehmer prangen die berühmten olympischen Ringe, natürlich selbst gebastelt.

„Sonnenschein“ zeigt Flagge.

Die Kita hat sich auch konzeptionell dem Sport und der Bewegung verschrieben. „Spiel und Spaß sind wichtig, der olympische Gedanke zählt“, erklärt Jennifer Neumann für das gesamte Kuratorium mit Franziska Werneke an der Spitze. Die Kinder absolvieren die Stationen, jeder so gut, wie er kann, und lassen sich die Karte abstempeln. Am Ende gibt es Medaillen.

Von Marco Hertzfeld

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