Künftige Nutzung wohl nur noch von Mitte Mai bis Ende August

Öffnungszeiten im Biesebad werden verkürzt

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Gestiegene Kosten sind der Grund, warum die Badegäste im Biesebad in Zukunft nicht mehr von Anfang Mai bis Ende September schwimmen können.

Osterburg – Auf einer durchweg konstruktiven Osterburger Ortschaftsratssitzung wurde am Montag ein Kompromiss in Bezug auf die Öffnungszeiten des Biesebades gefunden.

Der Zeitraum, in der das Flussbad geöffnet hat, wird verkürzt, im Gegenzug werden die Zuwendungen der Stadt an Annett und Guido Lenzner, die Betreiber des Biesebades, trotz erhöhter Kosten nicht angehoben.

Die Bedeutung des Biesebades wurde auch dadurch deutlich, dass Bürgermeister Nico Schulz (CDU), Bauamtsleiter Matthias Köberle, sowie Ordnungsamtsleiter Matthias Frank an der Ortschaftsratssitzung teilnahmen. Auch Annett und Guido Lenzner Lenzner waren anwesend.

Künftig wird die Badeanstalt von Mitte Mai bis Ende August geöffnet sein, während dies bislang von Anfang Mai bis Ende September der Fall war. Die Tore öffnen sich in den Schulferien von 12 bis 19 Uhr und außerhalb der Ferienzeiten von 14 bis 19 Uhr. Die Öffnungszeiten sind jedoch nicht in Stein gemeißelt. Die Lenzners signalisierten die Bereitschaft, beispielsweise für angemeldete Schulklassen auch schon deutlich früher zu öffnen.

Um Vergleichsmöglichkeiten zu haben, hat die Stadt untersucht, wie lange andere Badeanstalten in der Region geöffnet sind. „Dabei kam heraus, dass die Zeit von Mitte Mai bis Ende August, die ist, in der die Schwimmbäder in der Region im Mittel geöffnet sind“, so Osterburgs Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose gegenüber der AZ. Im Mai ist der Eintritt in das Flussbad für jeden kostenlos. Berücksichtigt werden müsse auch, dass die Wassertemperaturen im Mai und auch im September selbst bei heißen äußeren Temperaturen oft noch kühl seien, da es sich im Gegensatz zu fast allen anderen Bädern bei der Biese schließlich um ein fließendes Gewässer handele.

Die bisherigen Öffnungszeiten werden sich auch deshalb ändern, da die Kosten für den Betrieb des Bades um mehrere Tausend Euro gestiegen seien, da Rettungsschwimmer inzwischen deutlich mehr Geld verdienen würden.

Das Ehepaar Lenzner als Betreiber erhält künftig weiterhin den im Pachtvertrag festgeschriebenen Förderbetrag durch die Stadt Osterburg. Mit der Verkürzung der Öffnungszeiten ergeben sich Kosteneinsparungen. Die Neuregelung muss noch den biesestädtischen Stadtrat passieren, bevor sie auch umgesetzt werden kann.

VON TOBIAS HENKE

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