Verband zeigt sich gerüstet

Notstrom: Trinkwasser soll fließen

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Ein Notstromaggregat.

Osterburg. „Habt ihr wirklich überall ausreichend Diesel und wie sieht es mit der Technik aus?“ Bernd Prange, Bürgermeister der Altmärkischen Höhe, hakt lieber noch einmal nach. Ein Notstromaggregat springe ja schließlich nur an, wenn auch Kraftstoff vorhanden sei.

Vielleicht mache es mit Blick auf mögliche größere Diesellager und den Katastrophenschutz Sinn, dass sich der Wasserverband Stendal-Osterburg (WVSO) mit dem Landkreis abstimme. Geschäftsführer Dieter Schröder sieht vieles in der richtigen Spur, schließt in der Verbandsversammlung aber eine weitergehende Zusammenarbeit mit dem Landratsamt nicht aus. Eines gelte bereits: Die sieben Wasserwerke im WVSO-Gebiet und die größeren Kläranlagen verfügen über eine stationäre Anlage.

Die Vertreter der Gemeinden im WVSO schauen genau hin. In den Wasserwerken Osterburg, Seehausen, Arendsee, Flessau, Groß Schwarzlosen und Altenzaun ist stationärer Notstrom vorhanden. Die Anlage des Tangerhütter Wasserwerks (außer Betrieb) soll demnächst nach Arneburg umgesetzt werden. Für die Wasserfassung (Gewinnung) Schernebeck ist ein mobiles Gerät nutzbar. Die Kläranlagen Osterburg, Seehausen, Thielbeer, Goldbeck, Kläden, Lüderitz, Tangerhütte, das Hauptpumpwerk Arendsee und das Pumpwerk Staats haben eine stationäre Stromversorgung. Die Kläranlagen Werben, Scharpenhufe, Krüden, Arneburg, Bittkau und Weißewarte werden im Erstfall mit mobilem Gerät versorgt, fast ausschließlich sind es externe Anbieter. Schröder: „Wir sind der Ansicht, der Wasserverband ist ausreichend ausgerüstet.“

Von Marco Hertzfeld

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