Bürgermeister setzt auf Privatleute und sieht erste positive Impulse

Nördliche Altstadt noch vom Leben abgeschnürt

+
Diese Bretterwand ist symptomatisch für den Zustand großer Teile der nördlichen Innenstadt. Je mehr es nach Süden geht, umso stärker gewinnt die Breite Straße an Anziehungskraft. Dort stehen bei Weitem nicht so viele Läden und Wohnhäuser leer.

Osterburg. Politik und Verwaltung wollen die nördliche Breite Straße und angrenzende Areale nicht aufgeben. „Wir haben auch diese Gegend im Blick und hoffen, dass sie sich im Zuge von Haussanierungen Schritt für Schritt weiter entwickelt.

Dabei kommt es natürlich auch auf Privatleute an“, sagt Nico Schulz (CDU). Dass sich der Bereich momentan wenig einladend präsentiert, gibt der Bürgermeister der Einheitsgemeinde im Gespräch mit der AZ unumwunden zu. Während der südliche Abschnitt, die Einkaufsmeile der Biesestadt, auf gutem Wege scheint, wirkt der Rest irgendwie vom Leben abgekoppelt.

Etliche Geschäfte und Wohnungen stehen leer, und das bereits seit einigen Jahren. An manchem Schaufenster prangt ein Zettel, eine Offerte zur Vermietung. Häuser sind unsaniert, das Grau überwiegt, Staub und Dreck sind einfach nicht zu übersehen. Einige Gebäude können sich bereits durchaus sehen lassen. Auf diese Vorbilder setzt der Bürgermeister. „Vieles hängt davon ab, was die Eigentümer der Häuser machen. Wir als Stadt tragen unseren Teil für eine Zukunft dieses Gebietes bei.“

Das von der Kommune teilsanierte Lies- beziehungsweise Monsatorhaus an der Breiten Straße könne dabei regelrecht richtungsweisend sein. Es sei vor dem Verfall gerettet worden, werte den ganzen Bereich auf und stelle auch wegen des markanten Graffiti-Wandbildes einen attraktiven Punkt an der Einfahrt zum Zentrum dar, findet der Bürgermeister. Die Stadt will das Haus nun über eine öffentliche Ausschreibung an den Privatmann bringen. [...]

Von Marco Hertzfeld

Lesen Sie mehr dazu im E-Paper und in der Printausgabe der Altmark-Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare