Biesebad soll im Mai neu gestaltet mit einem Fest in die Saison starten / Schwimmaufsicht bereit

„Noch Kleinigkeiten zu erledigen“

Die Terrasse ist wie einiges andere auf dem Gelände auch noch nicht ganz vollendet. Doch schon jetzt scheint klar, dass dort etwas Besonderes entsteht. Die Konstruktion ragt über die Biese, worin Besucher des Flussbades eine zusätzliche Attraktion sehen könnten.

Osterburg. „Für uns ist dieses Projekt eine richtige Herzensangelegenheit“, sagt Annett Lenzner. Die 37-Jährige hat das städtische Biesebad gepachtet und fiebert schon jetzt dem Start in die Badesaison am 16. Mai entgegen.

Dass die Bauarbeiten auf dem Gelände bis dahin abgeschlossen sein werden, davon geht die neue Betreiberin der Anlage fest aus. „Vielleicht werden danach noch Kleinigkeiten zu erledigen sein, mehr sollte es aber auch nicht sein“, ergänzt ihr Mann Guido Lenzner (46). Die Einheitsgemeinde Osterburg lässt das landesweit vermutlich letzte echte Flussbad für mehr als 300  000 Euro neu gestalten.

Im neuen Mehrzweckgebäude soll ein Imbissbetrieb eingerichtet werden. „Wir nehmen für die Neueröffnung auch selbst noch einmal richtig Geld in die Hand und investieren in die Zukunft“, so Annett Lenzner. So soll in das Gebäude eine kleine Küche eingebaut werden. Hinzu komme noch alles, woran es in den vergangenen Jahren im Flussbad ein wenig gemangelt haben soll: Stühle, Tische, Sonnenschirme und ein größeres Sonnenzelt.

Für den Saisonstart am 16. Mai, einem Sonnabend, bereitet Lenzner ein Familienfest vor. Interessierte können sich schon jetzt auf hausgebackenem Kuchen und Deftiges vom Grill freuen. Ein Formel-1-Simulator wird aufgebaut. Die Tretboote stehen bereit. Kinder können sich schminken lassen und auf einer Giraffen-Lufthüpfburg, die bis zum Kopf sechs Meter misst, toben. „Und wer will, kann sich ins Wasser wagen. Wir hoffen natürlich auf das allerschönste Wetter.“ Das Fest beginnt um 10 Uhr.

Renate Radde aus Stendal und ein weiterer Rettungsschwimmer hat die neue Betreiberin bereits ins Boot holen können. „Wir bemühen uns auch noch um einen dritten Rettungsschwimmer, sicher ist sicher.“ Es entstehen also mindestens zwei weitere Arbeitsplätze. In der vergangenen Saison und unter einem anderen Pächter lief es mit der Badeaufsicht im Biesebad recht holprig (die AZ berichtete). [...]

Von Marco Hertzfeld

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