Förderverein der Osterburger „Anne-Frank“-Schule löst sich aufgrund der personellen Lage auf

Neumann: „22 Jahre sind genug“

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Ein letztes gemeinsames Foto: Nach 22 Jahren engagierter Tätigkeit löst sich der Förderverein der Osterburger „Anne-Frank“-Schule aufgrund der personellen Lage auf. 

Osterburg. Nun ist es offiziell: Der Förderverein der Osterburger „Anne-Frank“-Schule löst sich nach 22 Jahren auf. Dies wurde im Rahmen der Mitglieder-Versammlung am Mittwochabend im Biesecafé einstimmig beschlossen.

Als Grund nannte Vorsitzende Christine Neumann die personelle Lage und Desinteresse. „Lediglich eine Mutti, deren Kind die Einrichtung aktuell besucht, engagiert sich. All die anderen Kinder unserer Mitglieder sind schon Jahre aus der Schule raus. “.

Auch zu den Stammtischsitzungen waren in der Vergangenheit immer die gleichen Gesichter zu sehen. Zudem ist Neumann, die den Verein von Beginn an führt, amtsmüde geworden. „22 Jahre sind genug.“ Nachfolger in der Führung und auch in der Funktion des Kassierers sind in absehbarer Zeit nicht in Sicht. „Es hat immer Spaß gemacht. Aber wir schmoren im eigenen Saft“, hieß es. Man möchte einen sauberen Schlussstrich ziehen und begeht nun das sogenannte Liquidationsjahr, bei der Christine Neumann und Gudrun Christofzik als Liquidatoren benannt wurden. Der 38 Mitglieder starke Verein hat in der Vergangenheit vieles geleistet: Unter anderem die Errichtung einer Gedenkstätte für Anne Frank und die jährliche Organisation einer Anne-Frank-Ehrung sowie finanzielle Unterstützung bei diversen Festen, Errichtung eines Computerkabinetts, Kinobesuche oder Klassenfahrten. Auch für dieses Jahr sind noch einige Aktionen geplant: Anschaffung eines Keyboards und DVDs, Sommerfest und die Verpflegung des Volleyball- und Sportfestes. Der Kontakt unter den Mitgliedern soll auch in Zukunft bestehen bleiben und weitere private Treffen sind geplant. „Wir waren in all den Jahren tolle Mitstreiter und immer eine super Truppe“, so Neumann abschließend.

Von Stephan Metzker

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