Tagesstätte: Deutsches Rotes Kreuz bereitet Bau vor

Neues Paradies für Kinder

Finanzminister Jens Bullerjahn schaute sich erste Ideen für einen Neubau bereits 2009 in Osterburg an. Im nächsten Jahr soll der Wunsch Wirklichkeit werden. Foto: Archiv/jg

Osterburg. Im April 2012 soll ein neues Kapitel in der Geschichte der Osterburger DRK-Kindertagesstätte „Sonnenschein“ aufgeschlagen werden. Läuft alles nach Plan, beginnen in diesem Monat die Arbeiten für einen Neubau.

Und zwar in unmittelbarer Nähe des vorhandenen Objektes an der Fröbelstraße. Derzeit werden die Unterlagen für nötige Anträge und Genehmigungen vorbereitet. Darüber informierte Claudia Heuser, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK „Östliche Altmark“ und fügte hinzu, dass es im Frühjahr 2012 so richtig losgehen soll.

Mit dem neuen Objekt soll in moderner Umgebung bessere Bedingungen geschaffen werden. Eine Sanierung des alten Gebäudes lohnt sich nicht. Die Einrichtung wird für insgesamt 140 Kinder ausgerichtet. Diese Zahl gliedert sich in 80 Kindergarten- und 60 Krippenplätze. Zu den Investitionskosten wollte sich Claudia Heuser noch nicht äußern. Fest steht aber, dass die neue Einrichtung 2013 eröffnet werden soll. Was mit dem derzeitigen Gebäude aus DDR-Zeiten passiert, ist noch nicht ganz klar. Ein Abriss wird derzeit aber nicht favorisiert. So könnte sich das DRK ein Mehrgenerationenhaus vorstellen. Darin würden dann verschiedene Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geboten werden.

In Sachen Neubau beschäftigt sich nicht nur das DRK mit Plänen. Auch die Einheitsgemeinde richtet sich darauf ein, das die Hortkinder ab 2013 wohl nicht mehr im „Sonnenschein“, sondern auf dem Gelände der Grundschule Hainstraße betreut werden. Dort gibt es bereits eine Einrichtung. Während des jüngsten Bauausschusses wurde deutlich, dass dieser von der Villa in das Altgebäude der Grundschule zieht (AZ berichtete). Dort kann der Brandschutz besser gewährleistet werden. Die Fläche bleibt mit etwa 350 Quadratmetern zwar gleich, es sollen nachmittags aber auch Klassenräume für den Hort genutzt werden. Eltern äußerten beim Bauausschuss bedenken. So könnte es zu Konflikten mit dem Unterricht kommen, da einige private Utensilien bisher in den Räumen gelassen wurden. Zudem wurde kritisiert, dass der Schulhof an der Hainstraße zu klein ist und nicht genug Möglichkeiten für den kindlichen Bewegungsdrang bietet. Der Einheitsgemeinde fehlt aber derzeit das Geld, um größere Veränderungen einzuleiten.

Von Christian Ziems

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