Neues Dach und neue Mauer

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Die Blitzableiterverbindung ins Erdreich, die früher über das Sühnekreuz lief, wurde verlegt, sodass dieses historische Teil nun wieder richtig sichtbar ist. Davor gab es das Erinnerungsfoto von dem erfreulichen Anlass des Abschlusses der Dachsanierungsarbeiten, einschließlich der Friedhofsmauerfertigstellung. Von links: Achim Wallstabe, Sigrun Noffke, Gabriela Totz, Matthias Kruppke, Klaus Gagelmann und Hans Hildebrandt.

DEWITZ. Die Sanierungsarbeiten am Dach des Kirchenschiffes und an der Friedhofsmauer in Dewitz sind nun abgeschlossen. Aus diesem Grunde fand in der neogotischen Kirche von 1883 ein Festgottesdienst statt. Von Walter Schaffer

Die Dewitzer, welche lange Zeit mit Wohlenberg eine Pfarrgemeinde bildeten, erbauten diese noch relativ junge, aber nicht minder schöne Kirche auf den Fundamentresten eines mittelalterlichen Baues aus dem 12./13. Jahrhundert. Diese und viele andere Fakten zur Geschichte des Dorfes und seiner Kirche arbeitete Pfarrer Mathias Kruppke in seine Festrede mit ein, in der es vorwiegend darum ging, Dank zu sagen, dass diese nötigen Arbeiten zu einem glücklichen Abschluss geführt werden konnten. „Nun danket alle Gott“ und Worte aus dem Psalm 84 „Wie lieb sind mir deine Wohnungen, Herr“ bildeten eine Einheit mit dem auf der Kanzel sichtbaren Spruch vom „Bebauen und Bewahren“. Der Pfarrer führte aus, dass nun dank der fleißigen und ordentlichen Arbeit das Umfeld der Kirche auch in neuem Glanz erstrahlt und das sanierte Dach den nächsten Generationen eine trockene Kirche bietet. Seine konkreten Dankesworte gingen an den ehemaligen Rat der weltlichen Gemeinde mit ihrem Bürgermeister, dem Projektleiter und an Ralf Lippitz, Norbert Weiß und Norbert Söhnel, die sich aktiv bei der Sanierung der Friedhofsmauer einbrachten. Die Firma OST-Bau war durch den Gewerkeleiter Dachdecker, Klaus Gagelmann, vertreten, der den persönlichen Dank des Pfarrers für die gute und umsichtige Bauplanung und Ausführung entgegennahm. Worte des Dankes gingen weiterhin an den Kreis-und Gemeindekirchenrat, die Denkmalbehörde Stendal, die Umwelt- und Landschaftssanierung Beetzendorf, die Agrargenossenschaft, an Sponsoren und an die eigene Kirchengemeinde. Die Finanzierung ist bis auf eine Restsumme von knapp 7000€ Euro gesichert, für die die Kirchengemeinde noch aufkommen muss. Als Dank und Erinnerung bekam jeder Besucher in der Kirche eine Urkunde, auf der auch bildlich der Sanierungsumfang abgebildet war.

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