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Neue Regeln für die Innenstadt

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Noch haben Fahrradfahrer von der Poststraße aus kommend Vorfahrt. Doch die Breite Straße soll künftig als abknickende Hauptstraße auf die Kirchstraße führen. © Ziems

Osterburg. Nach langen Diskusionen in den Ortschafträten sowie den Ausschüssen sollten die angedachten Änderungen der Verkehrsführung (siehe Infokasten) in der Osterburger Innenstadt eigentlich am 16. April in die Tat umgesetzt werden.

Doch wie Bürgermeister Nico Schulz, der diese Thema vor einigen Monaten anschob, gestern erklärte, „kann der Termin nicht gehalten werden“. Der Grund: Das Landesverwaltungsamt in Halle möchte zunächst eine Stellungnahme. Das Stadtoberhaupt erklärt weiter, dass die Einheitsgemeinde sich darum kümmern werde. Er hält aber weiter an den geplanten Änderungen fest. Nötige Vorbereitungen wurden bereits getroffen, einen neuen Termin gibt es aber noch nicht.

Kernstück ist das vorgesehene Aufheben der bestehenden 30er-Zone auf der Kirchstraße sowie der Breiten Straße, die beide zu Hauptstraßen werden. Damit würde sich zwangsläufig die bisherige Vorfahrtsregel „rechts vor links“ ändern. Dies bedeutet zum Beispiel, dass Kraftfahrer, die aus Richtung der Seehäuser Straße kommen, vor der schlecht einsehbaren Jüdenstraße nicht mehr so extrem aufpassen müssen.

Auch Post-, Wasser- und Naumannstraße werden untergeordnet. Dies gilt zudem für den Fahrradverkehr, der von der Bismarker Straße aus über die Breite Straße auf die Kreuzung auffährt und die Vorfahrt beachten muss.

Neu gestaltet wird wohl auch die Einbahnstraßenregelung auf der Bergstraße. Diese soll künftig von der Werbener Straße aus befahrbar sein. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Norden müssen dann über die Breite Straße und die Kirchstraße fahren. Wie Nico Schulz weiter erklärte, soll es auch Veränderungen im Gewerbegebiet geben. Dort ist ebenfalls das Aufheben der 30er-Zone mit der Vorfahrtsregel „rechts vor links“ vorgesehen.

Von Christian Ziems

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