Neue Förderschule: Die Zeit drängt

122 Schüler besuchen derzeit die Anne-Frank-Förderschule. Bald werden sie in der ehemaligen Berufsschule die Schulbank drücken.

Osterburg - Von Matthias Mittank. Bereits Ende Juni müssen die Sanierungs- und Umbauarbeiten an der ehemalige Osterburger Berufsschule an der Düsedauer Straße beendet sein. Denn vor Beginn des nächsten Schuljahres soll die Anne-Frank-Förderschule in das Gebäude einziehen. Die Zeit drängt, doch Fabian Berger, Investitionsbauleiter beim Landkreis, zeigte sich gegenüber dem Kreisbauausschuss optimistisch, dass der Zeitplan eingehalten werden kann.

Die Sanierung der ehemaligen Berufsschule gestaltet sich schwieriger als zunächst angenommen. „Im Keller fanden wir massive Feuchteschäden vor. Der Grund waren marode Abwasserleitungen, die komplett erneuert werden mussten“, erläuterte Fabian Berger dem Kreisbauausschuss, der sich am Mittwoch den Stand der Arbeiten vor Ort ansah. Mittlerweile habe sich der Zustand des Kellers, in dem unter anderem Werkräume eingerichtet werden sollen, deutlich verbessert. Doch es gibt noch viel zu tun: Die Arbeiten am neuen Fahrstuhl haben gerade erst begonnen, in den Räumen liegt der Großteil der neue Leitungen und Kabel noch offen und an Malerarbeiten ist noch gar nicht zu denken.

Rund 1,1 Millionen Euro hat der Landkreis für die neue Lernbehindertenschule in den Haushalt eingestellt. Der Eigenanteil beträgt 135 000 Euro, der Rest wird über das Konjunkturpaket gefördert. Weitere 150 000 Euro werden in diesem Jahr für die Außenanlagen eingeplant. Dort sollen ein kleiner Sportplatz sowie neue Spiel- und Parkflächen entstehen, wie Regiebetriebsleiterin Marietta Linzner erläuterte.

Was mit dem bisherigen Gebäude der Anne-Frank-Schule passiert, steht schon fest. Da die Hansestadt Osterburg keine Verwendung hat, wird es abgerissen (wir berichteten). Der Anbau soll aber bleiben und für die Kreisvolkshochschule und die Kreismusikschule saniert werden.

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