1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Osterburg

Neue Energie durch Windräder

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

In der Einheitsgemeinde Osterburg stehen bereits etliche Windkraftanlagen, weitere sollen hinzu kommen. Neben der Region Rossau betrifft dies auch Walsleben sowie Erxleben. Foto: Ziems
In der Einheitsgemeinde Osterburg stehen bereits etliche Windkraftanlagen, weitere sollen hinzu kommen. Neben der Region Rossau betrifft dies auch Walsleben sowie Erxleben. Foto: Ziems

Osterburg. Windräder sollen im nächsten Jahr fast wie Pilze aus dem Boden schießen – gleich drei Projekte wurden im Verwaltungsgebäude vorgestellt (siehe Infokästen).

Planerin Susann Schwarzlose erklärte den Mitgliedern des Bauausschusses sowie des Wirtschaftausschusses, die am Montagabend gemeinsam tagten, Einzelheiten für die Gemarkung Rossau. Die dort vorgesehenen neuen Anlagen sollen insgesamt so viel Energie erzeugen, dass der Verbrauch von etwa 21 400 Haushalten abgesichert sei. Damit könnten von der Größenordnung her zum Beispiel der Bedarf der Einheitsgemeinde Osterburg und der Verbandsgemeinde Seehausen abgedeckt werden. Wie Planerin Susann Schwarzlose auf Nachfrage von Stadtrat Rainer Moser (SPD) erklärte, soll der Strom ins Unspannwerk nach Stendal transportiert werden, das im Volksmund bereits als „Windsammler“ bezeichnet wird.

Dorthin gilt es auch die Energie von weiteren Anlagen zu bringen. Für das Projekt in Gemarkung Erxleben gibt es einen straffen Zeitplan. Wie Planer Michael Flocke informierte, sollen die fünf Anlagen ab dem zweiten Quartel 2013 entstehen und im vierten Quartel in Betrieb geben. Dafür müssen aber auch einige Verbindungswege ausgebaut werden, damit sich Fahrzeuge mit einem Gewicht von bis zu zwölf Tonnen darauf bewegen können. Dies betrifft Teile des Möllendorfer Weges sowie des Mastenweges. Auch eine Querverbindung ist in diesem Zusammenhang geplant.

Neue Windräder sollen zudem zwischen Walsleben und Goldbeck (135 Meter) und zwei weitere, aber etwas kleiner (99 Meter), in der der Gemarkung Erxleben entstehen. Planer Andrej Ohelert rechnet damit, dass die nötige Genehmigung Ende 2012 erfolgt.

Von Christian Ziems

Auch interessant

Kommentare