Erneuerung der Richtungspfeile geplant

Nach Vandalismus: Neue Arme sollen Wege weisen

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Die ersten Arme verloren hat der touristische Wegweiser im Mai auf Grund von Vandalismus. Heute bietet er einen kahlen und traurigen Anblick, doch das soll sich in den kommenden Monaten wieder ändern.

Osterburg – Hoffnung für den touristischen Wegweiser auf dem August-Hilliges-Platz macht Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose. Auf AZ-Anfrage teilt er mit: Die abgebrochenen Richtungspfeile sollen erneuert werden, und zwar „vor den Wahlen im Mai.“

„Wir wollen den Wegweiser da wieder hinhaben“, betont der Kommunalpolitiker. Einen „belastbaren“ Kostenvoranschlag gebe es derzeit noch nicht, berichtet der Ortsbürgermeister der Biesestadt.

Doch ein Unternehmen, welches die abgebrochenen Richtungspfeile ersetzen soll, sei schon gefunden. „Gott sei dank, steht der Pfahl noch“, gewinnt Gose der Situation das Positive ab. Die neuen Arme sollen den alten nachempfunden werden - sattes Grün auf grellem Gelb, daran werde festgehalten. Auch die einst ausgewiesenen Orte sollen wieder ihren Weg auf Richtungspfeile finden. Das heißt, an Form und Größe des Wegweisers solle sich nichts ändern, nur am Material.

Das Alte galt eigentlich als „unkaputtbar“, so der Ortsbürgermeister. Anfang Mai vergangenen Jahres waren an den Armen des Wegweisers rohe Kräfte am Werk und bewiesen das Gegenteil. Die Richtungspfeile fielen Vandalismus zum Opfer und wurden abgebrochen. Die Täter konnten nicht gestellt werden, der Schaden belaufe sich auf etwa 1800 bis 2000 Euro, berichtet Gose weiter.

Entstanden ist der touristische Wegweiser während einer Projektwoche des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit dem Ortsbürgermeister. Die Idee, welche von dem Kommunalpoltiker selbst stammt, fand Anklang bei den Gymnasiasten. Die Kosten wurden damals zu 100 Prozent durch Sponsoren gedeckt.

Für das neue Modell muss es anders laufen. Nach dem Vandalismus möchte Gose nicht schon wieder die Sponsoren um Mithilfe bemühen. Es soll über den Haushalt der Biesestadt mit abgedeckt werden, erklärt er. Wenn der Kostenvoranschlag vorliegt, könne dieser im Ortschaftsrat besprochen werden und dann zu höher Ebene weitergeleitet werden. Auch Einheitsgemeindechef Nico Schulz (CDU) unterstütze das Vorhaben, dem touristischen Wegweiser neue Arme zu verleihen, berichtet Gose.

VON LAURA KÜHN

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