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Musik für eine Orgel

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Friedemann Lessing (vl.), Bernd Bartels, Jakob Lessing, Theodor Wendt und Simon Lessing ließen sich nach dem Konzert fotografieren und spielten während des Stadt- und Spargelfestes für die Buchholzorgel. Die Musiker boten zum Beispiel Kompositionen von Dietrich Buxtehude und Georg Friedrich Händel. Die Zuhörer dankten am Ende des Konzertes mit stehenden Ovationen. Foto: Ziems

Osterburg. Benefizkonzerte, Aktionen wie der Verkauf von Orgelwein und gezielte Aufrufe wie die Patenschaft für einzelne Pfeifen sowie intensive Sponsorensuche – der Förderverein lässt kaum etwas unversucht, um sein großes Ziel zu erreichen. Die Buchholzorgel der St.

Nicolaikirche, die von 1825 stammt und durch verschiedene Renovierungsarbeiten im Laufe der Jahrzehnte ihre ursprüngliche Klangfülle verloren hat, soll wieder ihre alte „Stimme“ zurück erhalten.

Die Ehrenamtlichen sind auf einem guten Weg. Wie Kantor Friedemann Lessing gegenüber der Altmark-Zeitung verriet, konnten bereits rund 50 000 Euro beschafft werden. Konsequenz: Nach den ersten Arbeiten, zu denen zum Beispiel Säuberungsaktionen gehörten, geht es nun weiter. Orgelbauer werden in der nächsten Woche an dem Instrument Hand anlegen. Im Mittelpunkt stehen Nebenregister. Friedemann Lessing ist optimistisch, dass in diesem Jahr noch mehr möglich ist. So stehen einige Antworten für Fördermittelanfragen aus.

Fest steht, dass es verschiedenen Bauabschnitte gibt und sich die Restaurierung des Instrumentes über mehrere Jahre erstrecken wird. Die Ideenvielfalt der Mitglieder des Fördervereins kennt dabei kaum Grenzen. So ist das Projekt, bei dem Patenschaften für die Instandsetzung von Pfeifen übernommen werden können, gut angelaufen. Zehn Interessenten haben ihre Unterstützung bereits zugesagt. Es gibt aber noch genügend Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Denn die Orgel verfügt über 1000 Pfeifen.

Von Christian Ziems

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