Wochenlange Proben

Musicalprojekt Altmark zeigt "Noah"

Die Ausstattung der Bühne, wie hier die Arche Noah, und die zahlreichen, teils tierischen, Kostüme werden selbst gefertigt.

OSTERBURG - Es ist laut, Jungen und Mädchen rennen durch die Räume des evangelischen Gemeindezentrums, Kreiskantor Friedemann Lessing bittet mehrfach um Aufstellung und vor allem auch um Ruhe.

Es scheint gar nicht so einfach, die Kinder nach der Mittagspause wieder zu beruhigen und zur Konzentration zu ermahnen. Die AZ hat sich während der Proben für das Evangelische Musicalprojekt Altmark umgeschaut. So viel sei verraten: Es wird wieder eine spannende Geschichte gezeigt.

Die circa 100 Akteure auf und hinter der Bühne des neuen Musicals führen in diesem Jahr an den Anfang der Bibel. „Nach uns die Sintflut“ von Johannes Matthias Michel steht auf dem Programm. Erzählt wird die Geschichte von Noah, wie er gegen alle Widerstände die Arche baute, wie er die Tiere sammelte und mit seiner Familie im Schutz der Arche die Sintflut erlebte. Wie am Ende der Regenbogen am Himmel steht, als Zeichen für den Bund, den Gott mit Noah und allen Menschen geschlossen hat. Eine alte Geschichte, die von Treue und Verantwortung, aber auch von Leichtsinn und Gedankenlosigkeit erzählt. Diese Flutthematik rückt in den Vordergrund. Die Zuschauer sollen sich fragen, wie sie in Zukunft mit den Flüssen und mit der Erde umgehen.

Die Aufführungstermine für das Musical stehen bereits fest: Sonnabend, 26. April, 15 Uhr in der Mehrzweckhalle Beetzendorf (Premiere); Sonntag, 4. Mai, 15 Uhr in der Mehrzweckhalle Bismark; Sonntag, 11. Mai, 15 Uhr im Kulturhaus Tangerhütte; Sonntag, 25. Mai, 15 Uhr in der Klosterkirche Arendsee und Sonnabend, 14. Juni, 16 Uhr in der Johanniskirche Werben während des achten Altmärkischen Ökumenischen Kirchentags. Die Mitwirkenden kommen übrigens aus der gesamten Altmark und treffen sich in Gruppen. Mitte April proben sie eine Woche zentral in Hirschluch bei Storkow.

Von Berit Wagner

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