330-Seelen-Ort will Sachsen-Anhalts schönstes Dorf werden / Bundesfinale für den Sommer kommenden Jahres geplant

Morgen gilt es: Die Jury besucht Gladigau

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Ein großes Beet aus Hornveilchen begrüßt im Jubiläumsjahr Gladigaus Gäste.

Gladigau. „Die Aufregung steigt, ganz klar. “ Gladigau hofft auf die Krone im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.

Der 330-Seelen-Ort in der Einheitsgemeinde Osterburg hat sich in den vergangenen Wochen noch einmal besonders herausgeputzt und will sich von seiner besten Seite zeigen. Pfarrer Norbert Lazay, der mit Ortsbürgermeister Matthias Müller die Federführung bei den Vorbereitungen hatte, ist sichtlich stolz auf das Geleistete. „Nun hat die Jury das Wort. “ Die Kommission wird für morgen Vormittag erwartet. „Um 9 Uhr soll es losgehen. Wir haben gerade einmal zwei Stunden Zeit. Unser Rundgang ist minutiös geplant“, sagt Lazay im AZ-Gespräch verschmitzt.

Gladigau hatte sich 2014 auf Kreisebene durchgesetzt und hofft nun im Jubiläumsjahr auf weiteren Erfolg; 777 Jahre Geschichte werden vom 5. bis 7. Juni gefeiert. Bis zum 8. Mai wird die Kommission insgesamt 16 Orte im Land besuchen. Am Ende werden zwei Dörfer feststehen, die Sachsen-Anhalt beim Bundeswettbewerb vertreten. Bewertet werden nicht zuletzt die bauliche Entwicklung, soziale und kulturelle Aktivitäten, Entwicklungskonzepte und die Grüngestaltung. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens (CDU) zum Start des 9. Landeswettbewerbes: „Vielen Bürgerinnen und Bürgern reicht es nicht, sich nur um die eigene Wohnung, das eigene Haus und den eigenen Garten zu kümmern. [...]

Von Marco Hertzfeld

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